Zusatzqualifikation für Tagespflegepersonen - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Zusatzqualifikation für Tagespflegepersonen

01.05.2014: Gute Bildung der Tagesmütter und -pfleger in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege.

er Leiter des Jugendamtes, Alfred Kanth bedankte sich auch im Namen der Kinder für das außerordentliche Engagement der Tagesmütter, gratulierte zum erfolgreichen Abschluss der Weiterbildung und überreichte die Zertifikate
erfolgreiche Tagesmütter
Die Kindertagespflege bei Tagesmüttern hat sich neben Spielgruppe und Kindertagestätte zu einem wichtigen Betreuungsangebot sowohl im vorschulischen als auch für den schulischen Bereich entwickelt.


Die frühe Förderung der Kinder gewährleistet, dass sie ihre Chancen auf Bildungserfolg und gesellschaftliche Teilhabe wahren können – und zwar unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft. Landrat Stefan Rößle bestätigt. "Wir sind auf einem guten Weg und werden uns weiterhin für eine gute Bildung, Erziehung und Betreuung im Landkreis Donau-Ries in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege einsetzen.

Immer häufiger wird für Kinder mit Behinderung ein Betreuungsplatz in der Kindertagespflege nachgefragt. Kinder mit Beeinträchtigung und/oder erhöhtem Betreuungsaufwand haben besondere Bedürfnisse. Um auszuloten, welche Chancen damit verbunden sind und welche Anforderungen die Kindertagespflege erfüllen muss, hat die Beratungsstelle für Jugend und Familie im Landratsamt Donau-Ries eine Zusatzqualifikation für erfahrene Tagesmütter angeboten. Die Referentin Kerstin Becker vermittelte den 20 Teilnehmerinnen mit praktischen Beispielen und Übungen viel Wissenswertes über verschiedene Formen der körperlichen und geistigen Behinderung, Wahrnehmungsprobleme, ADHS, Autismus, Sprachstörungen, über die Situation von betroffenen Familien und das eigene Selbstverständnis.

 
Claudia Wernhard, Fachberaterin für Kindertagesbetreuung im Landratsamt, betonte, dass es nicht darauf ankommt, die Teilnehmerinnen mit therapeutischen oder spezifischen sonderpädagogisches Kompetenzen auszustatten. "Es geht uns vielmehr darum, zu vermitteln, dass unter den Bedingungen eines verständnisvollen miteinander Umgehens die Normalität für alle Beteiligten am optimalsten gewährleistet ist."