Auszeichnung für Hüter der Grenzen - Landrat ehrt langjährige Feldgeschworene - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Auszeichnung für Hüter der Grenzen - Landrat ehrt langjährige Feldgeschworene

26.09.2018: Eine lange Tradition hat die Ehrung langjähriger Feldgeschworener des Landkreises Donau-Ries, die kürzlich im Landratsamt in Donauwörth stattfand. Landrat Stefan Rößle konnte zusammen mit Vermessungsdirektor Thomas Gruber 16 Feldgeschworene für ihre 25-, 40- bzw. 50-jährige Tätigkeit auszeichnen. Zu der Ehrungsveranstaltung geladen waren auch die Bürgermeister der jeweiligen Heimatgemeinden.

Das Bild zeigt die geehrten Feldgeschworenen zusammen mit Landrat Stefan Rößle, Vermessungsdirektor Thomas Gruber sowie den Bürgermeistern.
Landrat Rößle und Vermessungsdirektor Gruber dankten den Feldgeschworenen für ihren treu-en Dienst sowie ihre wertvolle, verlässliche Arbeit. „In Bayern gibt es über 80 Millionen Grenz-punkte, davon über 30 Millionen Grenzsteine. Die Feldgeschworenen tragen dafür Sorge, dass diese Grenzzeichen erhalten bleiben“, hob der Landkreischef die Bedeutung der Feldgeschwo-renentätigkeit hervor. „Der Landkreis Donau-Ries kann sich glücklich schätzen eine stattliche Anzahl an Feldgeschworenen zu haben“ freute sich Rößle. 827 Personen bringen sich aktuell als Hüter der Grenzen für das Gemeinwohl im Landkreis Donau-Ries ein. Hervorzuheben ist, dass im vergangenen Jahr mehr Feldgeschworene neu bestellt wurden, als ausgeschieden sind. Das Amt des Feldgeschworenen stellt bis heute eine bewährte und wichtige Einrichtung zur bürger-nahen Erledigung der ihr übertragenen Aufgaben dar und wird deswegen auch nicht abge-schafft. In vielen Bundesländern ist dies leider bereits geschehen.


Für 25 Jahre ausgezeichnet wurden:
Walter Hänlein, Rudelstetten, Peter Bawidamann, Amerdingen (nicht auf dem Bild), Leonhard Starz, Amerdingen, Michael Bawidamann, Bollstadt (nicht auf dem Bild), Klaus Rehklau, Deinin-gen, Ludwig Fischer, Mündling, Gottfried Merkle, Mündling, Hans Eberle, Schrattenhofen (nicht auf dem Bild), Manfred Stegner, Schrattenhofen, Friedrich Meyer, Mönchsdeggingen (nicht auf dem Bild), Georg Lehner, Zwerchstraß (nicht auf dem Bild), Karl Eichel, Zwerchstraß (nicht auf dem Bild).

Für 40 Jahre ausgezeichnet wurden:
Josef Dollinger, Hoppingen, Georg Hopf, Ziswingen, Alois Eitel, Kölburg, Martin Scharr, War-ching, Friedrich Welser, Enkingen (nicht auf dem Bild), Heinrich Siebachmeyer, Möttingen, Gün-ther Hahn, Löpsingen, Heinrich Mährle, Nähermemmingen (nicht auf dem Bild), Rudolf Wörle, Reimlingen (nicht auf dem Bild), Johann Ruff, Brachstadt, Karl Eberle, Oppertshofen (nicht auf dem Bild), Friedrich Eberle, Oppertshofen.

Für 50 Jahre ausgezeichnet wurden:
Werner Schröppel, Deiningen, Heinrich Rauter, Schaffhausen, Rudolf Handschiegl, Zwerchstraß (nicht auf dem Bild).




Feldgeschworene
Zu ihren wichtigsten Aufgaben gehören das Anbringen und die Kontrolle von Grenzsteinen. Das Amt der Feldgeschworenen entstand aus den Feld- und Untergangsgerichten. Ihre Tätigkeit kann man als Mittler zwischen Verwaltung und Bürger bezeichnen. Feldgeschworene fungieren als kommunale Hilfsorgane, die bei Veränderungen, beim Verkauf und beim Wechseln von Besit-zern an Grund und Boden gemeinsam mit den Vermessungsämtern arbeiten.