Radwegbrücke über den Egelseebach wird gebaut - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Radwegbrücke über den Egelseebach wird gebaut

09.03.2018: Lücke im Radweg Nordheim - Genderkingen wird geschlossen.

Egelseebrücke

Am 06. März haben die Arbeiten für den Bau der Radwegebrücke über den Egelseebach zwischen Nordheim und Genderkingen (DON 29) begonnen.
Bereits 2016 konnte der Geh- und Radweg vom Flugplatz bei Genderkingen bis zum Egelseebach durch die Tiefbauverwaltung des Landkreises verwirklicht werden. Eine sog. „Lücke“ in der Radwegeverbindung stellte bislang die fehlende Überführung des Egelseebaches dar. Die bestehende Straßenbrücke ist zu schmal für die Anordnung eines Geh- und Radweges, so dass eine eigene Radwegebrücke hergestellt werden muss.
Aufgrund der momentanen Situation muss der Radfahrer im Bereich des Egelseebaches auf die viel befahrene Kreisstraße ausweichen. Die Radfahrer aus Richtung Nordheim sind gezwungen, die Straße an dieser Stelle zweimal zu kreuzen oder die linke Fahrbahnseite zu nutzen um den Egelseebach zu überqueren. Die Tiefbauverwaltung, vertreten durch den Fachbereichsleiter Gerhard Schappin hat sich daher zusammen mit der Stadt Donauwörth dafür eingesetzt eine verkehrssichere Radwegeverbindung umzusetzen.
Die Stahlbetonbrücke überquert den Egelseebach mit einer lichten Weite von ca. 14 m und besitzt eine Fahrbahnbreite von 3 m. Mit dem Bau der Radwegeüberführung wird eine verkehrssichere und attraktive Radwegeverbindung zwischen Rain und Donauwörth geschaffen.

Die Bauzeit für das Brückenbauwerk und die Anbindung des bestehenden Radweges beträgt ca. drei bis vier Monate, soweit das Wetter mitspielt. Während der Bauphase wird die Kreisstraße im Bereich des Baufeldes auf eine Fahrbahn zurückgenommen, so dass es in der Bauzeit zu Wartezeiten kommen kann. Der Landkreis bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis. Fußgänger und Radfahrer können den Egelseebach über einen eigens abgesicherten Bereich überqueren.

Für die Umsetzung der Maßnahme konnte die Firma Vitus Rieder aus Bissingen gewonnen werden.

Bild: Sonja Jäckle