Asyl: Agieren statt reagieren - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Asyl: Agieren statt reagieren

29.10.2015: Aufgrund des anhaltenden Flüchtlingszuganges wurde im Landratsamt Donau-Ries beschlossen, die Prognose für das Jahr 2016 auf insgesamt 2.600 im Landkreis unterzubringende Flüchtlinge anzuheben. Zudem wurde ein Organigramm der Asylarbeit im Landratsamt vorgestellt.

Organigramm_klein

Aufgrund des anhaltenden Flüchtlingszuganges wurde im Landratsamt Donau-Ries beschlossen, die Prognose für das Jahr 2016 auf insgesamt 2.600 im Landkreis unterzubringende Flüchtlinge anzuheben.
Diese Zahl basiert auf 2.000 in den Kommunen zu beherbergenden Flüchtlingen, was dem beschlossenen Schlüssel von 1,5 % der jeweiligen Bevölkerung entspricht, sowie 600 weiteren in der Erstaufnahmeeinrichtung in Donauwörth. Diese, in der ehemaligen Alfred-Delp-Kaserne in Donauwörth untergebrachten Flüchtlinge, werden der Landkreisquote vollständig zugerechnet.

„Wir wollen jederzeit rechtzeitig agieren können, statt reagieren zu müssen, um auch im Falle weiter steigender Zahlen vorbereitet zu sein“, erklärte Landrat Stefan Rößle in diesem Zusammenhang.

Um die ankommende Flüchtlinge unterzubringen und die Notunterbringung in Hallen zu vermeiden, werden weiterhin dringend weitere Unterkünfte im Landkreis benötigt.

Auch die Koordination der Asylarbeit im Landratsamt Donau-Ries wurde neu strukturiert. Die organisatorischen Strukturen wurden dabei in einem Organigramm festgehalten.  

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