Archiv Corona Pressemitteilungen 02/2021 - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries



25.02.2021, 17:49 Uhr

Stellungnahme zu den lokalen Impfzentren

Im Rahmen eines Fraktionsvorsitzendengesprächs hat Landrat Stefan Rößle allen Fraktionsvorsitzenden die Möglichkeit angeboten, ihre Fragen bezüglich der öffentlichen Diskussion um die lokalen Impfzentren zu stellen und diese gemeinsam zu diskutieren.
Dabei legte Landrat Stefan Rößle Wert darauf, die grundsätzlichen Fragen zu den Impfzentren von der Diskussion um seine eigene Impfung und die seiner Stellvertreterin zu trennen. Diese werde in den nächsten Tagen abschließend rechtsaufsichtlich durch die Regierung von Schwaben geprüft und anschließend öffentlich diskutiert.

Das Landratsamt betrieb bis zum 31. Januar die beiden lokalen Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen. Diese Aufgabe fällt, ähnlich wie beispielsweise das Bauamt, in den Bereich des Staatlichen Landratsamtes und damit nicht in die Zuständigkeit des Kreistages. Dies bedeutet auch, dass die Rechtsaufsicht ausschließlich der Regierung von Schwaben obliegt. Dennoch bot Landrat Stefan Rößle den Kreistagsfraktionen die Möglichkeit offene Fragen zu stellen, insbesondere weil er die anhaltende kritische Berichterstattung über die Impfzentren nicht unkommentiert stehen lassen wolle, da diese letztlich auch auf seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückfalle.
Dabei stellte der Landrat heraus, unter welch enormem Zeitdruck die lokalen Impfzentren – als noch nie dagewesene Aufgabe – von seiner Verwaltung aus dem Boden gestampft wurden. Er dankte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre anhaltend gute Arbeit. Diese Aufgabe hat alle Beteiligten stark gefordert, dank des persönlichen Einsatzes aber nicht überfordert.

Bei der Organisation der Impfungen sind grundsätzlich zwei Bereiche zu unterscheiden:

1. Impfungen in den beiden Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen und mobile Teams
2. Impfungen durch das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU)

Die regionalen Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen wurden bis zum 31. Januar durch das Landratsamt betrieben. Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) als Betreiber der drei regionalen Kliniken und vier Seniorenheime stellte hierbei die Ärzte.
Das Landratsamt organisierte dabei, ebenso wie seit 1. Februar das BRK Nordschwaben, ausschließlich die Abläufe in den beiden Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen. In den Impfzentren wurde, wie auch im gKU und bei den mobilen Teams, zu jeder Impfung eine Dokumentation angefertigt. Geimpft wurden hier, neben Menschen im Alter von über 80 Jahren unter anderem auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Rettungsdiensten, der Onkologie, der Dialyse, in Kranken- und Pflegeeinrichtungen und Sozialdiensten sowie berechtigte Ärztinnen und Ärzte oder Mitglieder der Psychosozialen Notfallversorgung.
Die geimpften Personen wurden von den jeweiligen Einrichtungen als Berechtigte an das Impfzentrum gemeldet

Die Impfungen durch mobile Teams werden von niedergelassenen Ärzten und ihrem Fachpersonal durchgeführt, im Regelfall handelt es sich dabei um die mit der jeweiligen Pflegeeinrichtung vertrauten Hausärztinnen und Hausärzte. Das Impfzentrum stellt diesen den Impfstoff in Form von Ampullen und die weiteren benötigten Materialien zur Verfügung.

Das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) betreibt drei lokale Krankenhäuser und vier Seniorenheime. Die Impfungen des Personals an den Kliniken und Seniorenheimen wurden eigenverantwortlich durch das gKU durchgeführt. Dazu wird dem Impfzentrum die erforderliche Menge an Impfstoff mitgeteilt und anschließend wird der Impfstoff dann in Form einer abgezählten Menge von Ampullen an die Verantwortlichen des gKU übergeben.

Ab dem Zeitpunkt der Übergabe des Impfstoffes an das gKU oder die mobilen Teams, führen diese die Impfungen vor Ort durch.
Bei Impfdaten handelt es sich um sensible personenbezogene Gesundheitsdaten der einzelnen Geimpften, die der besonderen Datensicherheit und dem besonderen Datenschutz unterliegen.
Eine mögliche Prüfung von Impfdokumentationen darf nur zum Zwecke verdachtsabhängiger Einzelfallprüfungen im Zusammenhang mit der Richtigkeit von Angaben und Eintragungen nach Rücksprache mit der Rechtsaufsichtsbehörde erfolgen.

In der gemeinsamen Diskussion konnten alle Fragen der Kreistagsfraktionen beantwortet werden.

Die Fraktionen haben es sich vorbehalten möglicherweise jeweils selbst zu diesem Thema Stellung zu beziehen.




23.02.2021, 14:37 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 23.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 23.02.2021, 11.00 Uhr, bei insgesamt 3.604. Hiervon gelten 3.331 Personen bereits wieder als genesen.
Leider ist in Zusammenhang mit COVID-19 ein Todesfall zu beklagen. Der über 90 Jahre alte Patient litt an erheblichen Grunderkrankungen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt folglich auf 133.
In der Folge gelten momentan 140 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 17,2.
In den regionalen Krankenhäusern werden aktuell 16 positiv auf COVID-19 getestete Patientinnen und Patienten behandelt, davon 6 intensivmedizinisch.


Erster Nachweis von besorgniserregenden Virusmutationen im Landkreis Donau-Ries

Erstmals konnten mutierte Formen des SARS-CoV-2-Virus bei Landkreisbürgern nachgewiesen werden, die auch sogenannte „besorgniserregende Varianten“ enthalten. Eine Person mit Wohnsitz im Landkreis befindet sich aktuell nach einem berufsbedingten Auslandsaufenthalt in Quarantäne außerhalb des Landkreises. Es konnte labordiagnostisch die britische Virusmutante nachgewiesen werden.
Bei einer weiteren Person besteht aktuell der Verdacht auf die südafrikanische Virusvariante, da es sich um eine Kontaktperson zu einem bereits bestätigten Fall außerhalb des Landkreises handelt. Auch diese Person befindet sich in Quarantäne.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, muss darauf hingewiesen werden, dass das Virus natürlicherweise mutiert und nicht jede Mutation eine gravierende Veränderung des Virus nach sich zieht. Aus diesem Grund hat das RKI besorgniserregende Mutationen, sogenannte VOC (Variants of Concern) definiert.
Weitere Informationen dazu finden sich hier: RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 - Übersicht und Empfehlungen zu besorgniserregenden SARS-CoV-2-Virusvarianten (VOC).
Im Rahmen der Überwachung werden aktuell 5 % der positiven Proben auf diverse Mutationen untersucht. Bei Verdachtsmomenten werden auch durch das Gesundheitsamt entsprechende weitere Untersuchungen veranlasst.



Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 21. Februar)

Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 18.363 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gehen wöchentlich im Durchschnitt etwa 470 Anrufe ein.
Insgesamt wurden im Landkreis inzwischen 5.728 Impfdosen verabreicht. In der vergangenen Woche konnten insgesamt 1.397 Impfungen durchgeführt werden. Neben dem bislang verwendeten Impfstoff von BioNTech/Pfitzer wurden inzwischen auch 202 Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca vorgenommen.




16.02.2021, 15:51 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 16.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 16.02.2021, 10.00 Uhr, bei insgesamt 3.583. Hiervon gelten 3.299 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 132.
In der Folge gelten momentan 152 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 26,9.



Kostenlose Testmöglichkeiten für Besucher von Pflegeeinrichtungen

Besucherinnen und Besucher von Senioreneinrichtungen und von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung müssen nach wie vor einen aktuellen, negativen Coronatest vorweisen. Diese Maßnahme soll die Bewohnerinnen und Bewohner vor dem Einschleppen von Infektionen in die Einrichtungen schützen.
Für viele Besucherinnen und Besucher stellen sie aber eine große Hürde dar, da Schnelltests, beispielsweise beim Hausarzt oder in Apotheken mit Kosten verbunden sind und PCR-Tests (beispielsweise kostenlos am Bürgertestzentrum in Möttingen) einen zeitlichen Vorlauf benötigen.
Zuletzt wurde bereits kommuniziert, dass die Bundesagentur für Arbeit nach Freiwilligen sucht, die sich vorstellen können Tests an Pflegeeinrichtungen vorzunehmen. Interessierte können sich unter 0800 4 5555 32 bei der Bundesagentur melden. Anschließend wird für Freiwillige eine passende Einrichtung ermittelt und der Kontakt hergestellt.
Da manche Einrichtungen auch selbst Schnelltests anbieten, sollten sich Betroffene am besten telefonisch an die entsprechende Pflegeeinrichtung wenden und sich nach den Möglichkeiten für Tests erkundigen.
Gemeinsam mit dem BRK Nordschwaben besteht nun eine weitere Möglichkeit für kostenlose Schnelltests, sogenannte PoC-Antigentests. Wenn diese Möglichkeit von der Pflegeeinrichtung unterstützt wird, können die Besucher mit dieser einen Termin vereinbaren. Anschließend können sie sich kostenlos an Stellen des BRK testen lassen und erhalten mit dem negativen Testergebnis Einlass in die Pflegeeinrichtung. Diese Vorgehensweise findet auch an den Senioreneinrichtungen des gKU Anwendung.




15.02.2021, 15:58 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 15.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 15.02.2021, 10.30 Uhr, bei insgesamt 3.578. Hiervon gelten 3.296 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in der vergangenen Woche in Zusammenhang mit COVID-19 zwei Todesfälle zu beklagen.
Die Verstorbenen waren über 80 Jahre alt und es waren erheblichen Grunderkrankungen bekannt.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 132.
In der Folge gelten momentan 150 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Die Zahl der an COVID-19 erkrankten Patientinnen und -Patienten in den regionalen Kliniken ging auf aktuell 17 zurück. Davon befinden sich 4 in intensivmedizinischer Behandlung.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 26,2.




Impfungen im Landkreis Donau-Ries

Insgesamt wurden im Landkreis Donau-Ries inzwischen (Stand 14. Februar) 4.329 Impfdosen verabreicht. In der vergangenen Woche konnten insgesamt 1.087 Impfungen durchgeführt werden.




09.02.2021, 14:42 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 09.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 09.02.2021, 09.30 Uhr, bei insgesamt 3.552. Hiervon gelten 3.217 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in Zusammenhang mit COVID-19 vier Todesfälle zu beklagen.
Die Verstorbenen waren zwischen 80 und 85 Jahre alt und litten an erheblichen Grunderkrankungen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 130.
In der Folge gelten momentan 205 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
In den regionalen Kliniken werden aktuell 26 COVID-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon 6 intensivmedizinisch.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 38,1.



Impfungen im Landkreis Donau-Ries

Insgesamt wurden im Landkreis Donau-Ries inzwischen (Stand 06. Februar) 3.242 Impfdosen verabreicht. In der ersten Februarwoche konnten insgesamt 1.048 Impfungen durchgeführt werden, davon 816 Erst- und 232 Zweitimpfungen.
In den Impfzentren wurden 884 Impfungen durchgeführt, davon 443 in Donauwörth und 441 in Nördlingen. Von den mobilen Teams wurden 66 Impfungen verabreicht, in den Kliniken und Seniorenheimen des gKU 98.




05.02.2021, 10:24 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 05.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 05.02.2021, 09.30 Uhr, bei insgesamt 3.535. Hiervon gelten 3.192 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in Zusammenhang mit COVID-19 zwei weitere Todesfälle zu beklagen.
Die über 70, bzw. 80 Jahre alten Personen litten an erheblichen Grunderkrankungen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 126.
In der Folge gelten momentan 217 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
In den regionalen Kliniken werden aktuell 26 COVID-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon 5 intensivmedizinisch.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 45,6.



Bereits 12.500 Registrierungen für Impfungen im Landkreis

Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren im Landkreis Donau-Ries mitteilt, sind inzwischen mehr als 12.500 Personen im Landkreis Donau-Ries für eine Impftermin registriert. Sie haben damit ihr Interesse an einer Impfung bekundet und können nun – sofern ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht – zu einem Impftermin eingeladen werden.
Das BRK und das Landratsamt bitten weiterhin um Geduld. Solange nicht ausreichen Impfstoff zur Verfügung stehe, können leider nur begrenzt Termine vergeben werden.
Ausdrücklich bittet das BRK darum ausschließlich mit einem vereinbarten Termin zum Impfzentrum zu kommen. Eine Terminvereinbarung ist vor Ort unter keinen Umständen möglich, ebenso ist es nicht möglich, sich vor Ort zu registrieren.
Die Registrierung kann nach wie vor bevorzugt online unter www.Impfzentren.bayern/citizen/ vorgenommen werden. Für Menschen ohne Internetzugang und ohne Unterstützung steht die Impfhotline unter den folgenden Rufnummern von Montag bis Freitag, 08.00 – 18.00 Uhr zur Verfügung:

- 0906 126 789 30 für Donauwörth
- 09081 218 17 12 für Nördlingen





Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 04.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 04.02.2021, 10.20 Uhr, bei insgesamt 3.525. Hiervon gelten 3.185 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 124.
In der Folge gelten momentan 216 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
In den regionalen Kliniken werden aktuell 27 COVID-Patientinnen und -Patienten behandelt (14 in Donauwörth, 13 in Nördlingen), zusätzlich werden 5 Erkrankte intensivmedizinisch betreut.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 46,3.



Weitergehende Informationen zu den Todesfällen in Zusammenhang mit COVID-19

„Jeder Todesfall ist, ganz unabhängig von Corona, eine Tragödie. Insbesondere für die Angehörigen ist es deshalb besonders belastend, täglich neue Statistiken zu Verstorbenen zu hören, zu lesen und zu sehen. Hinter jeder Zahl steckt ein Mensch mit einer persönlichen Geschichte, ein Individuum, das geliebt wurde und wird und eine Lücke hinterlässt, egal wie alt oder krank dieser Mensch auch war“, so Landrat Stefan Rößle.
Gleichzeitig gehört es zu den Aufgaben des Gesundheitsamtes über die Schwere der Pandemie aufzuklären, wozu auch die schlimmsten Fälle, also der Tod von Menschen zählt.
Von den bislang 124 in Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen waren insgesamt 84 Personen, also mehr als 2/3 der Verstorbenen, 80 Jahre alt oder älter. 15 Verstorbene waren jünger als 70 Jahre. Der Altersdurchschnitt der Verstorbenen liegt aktuell bei 82 Jahren.
Im zurückliegenden Jahr 2020 stieg die Anzahl der Todesfälle im 4. Quartal stark an (41). Die ersten drei Quartale (7, 17 und 1) forderten zusammen weniger Todesopfer.
Im Jahr 2021 verstarben bislang 58 positiv auf COVID-19 getestete Menschen.
Insgesamt 60, also knapp die Hälfte der Verstorbenen, waren in Senioren- oder Pflegeeinrichtungen wohnhaft.



Bewohner von Senioreneinrichtungen sind bereits größtenteils geimpft

„Die Menschen in unseren regionalen Senioren- und Pflegeeinrichtungen konnten inzwischen zu einem sehr großen Teil geimpft werden“, freut sich Landrat Stefan Rößle: „Das ist ein großer Erfolg der viele Leben retten kann.“ Arthur Lettenbauer vom BRK Nordschwaben, das die Leitung der Impfzentren übernommen hat, führt hierzu aus: „Bislang haben 756 Bewohnerinnen und Bewohner der regionalen Senioreneinrichtungen eine Erstimpfung erhalten, was 80,5 % entspricht. Weitere 109 Impfungen sind aktuell bereits terminiert. Die Zweitimpfung und damit den baldigen vollen Impfschutz haben inzwischen 402 Menschen erhalten (42,81 %), 414 weitere Zweitimpfungen sind bereits terminiert.“

An den regionalen Krankenhäusern haben seit Pandemiebeginn 12,4 % der Beschäftigten eine COVID-19-Infektion durchlaufen. Etwa 40 % der Krankenhausbelegschaft ist inzwischen geimpft.
Insgesamt haben (Stand 31. Januar 2021) 2.194 Personen im Landkreis eine Impfung erhalten.
Für nächste Woche wurden für unseren Landkreis 1.260 Impfdosen angekündigt. Diese Zahl wurde inzwischen bereits auf weniger als 1.000 Dosen reduziert. Diese werden nun für die noch ausstehenden (Zweit) -Impfungen in Senioreneinrichtungen, sowie für erste Impfungen bei der Stiftung Sankt Johannes und der Lebenshilfe Donau-Ries verwendet. Zudem werden an den beiden Impfzentren weitere Personen über 80 Jahren geimpft.



Landrat dankt Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz

Landrat Stefan Rößle spricht als Behördenleiter des Landratsamtes Donau-Ries all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihren Einsatz in der Pandemie seinen Dank aus. Seit Beginn der Pandemie seien – allein pandemiebegingt – ca. 12.000 Mehrarbeitsstunden geleistet worden. Allein 3.900 davon wurden an Wochenenden erarbeitet. An ca. 40 Tagen musste von bestimmten Mitarbeitergruppen zusätzlich im Nachtdienst gearbeitet werden. Zeitweise waren bis zu 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes aus anderen Abteilungen mit Aufgaben zur Bewältigung der Pandemie beschäftigt, so wurden beispielsweise im Bürgertelefon mehr als 5.000 verschiedene Bürgeranliegen rund um Corona beantwortet.
Diese Mehrbelastung laufe zudem parallel zum eigentlichen Tagesgeschäft ab, das teilweise auch stark zugenommen habe. „Für Ihre andauernde Bereitschaft und ihr Durchhaltevermögen möchte ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern meinen aufrichtigen Dank aussprechen“, so Landrat Stefan Rößle.
Die Vergabe der Impfzentren an das BRK Nordschwaben sei insbesondere auch unter diesem Gesichtspunkt erfolgt. Teilbereiche wie beispielsweise die gesamte EDV-Ausstattung und -anbindung erfolgen weiterhin durch das Landratsamt.



Impfhotline erfolgreich angelaufen

Die Hotline zur Registrierung für Impfungen hat inzwischen erfolgreich ihre Arbeit aufgenommen.
Am 2. und 3. Februar wurden insgesamt 561 Anrufer bedient. Die durchschnittliche Wartezeit betrug 2,16 Minuten, ein durchschnittliches Telefonat dauerte 5,36 Minuten.
Diese sind erreichbar unter:
- 0906 126 789 30 für Donauwörth (090612678930)
- 09081 218 17 12 für Nördlingen (090812181712

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Landrat stellt regionale Lockerungen in Aussicht

„Es ist der Verdienst aller Landkreisbürgerinnen und -bürger, dass wir die Inzidenz nun wieder auf unter 50 senken konnten. Bei Ihnen allen möchte ich mich für Ihr Durchhaltevermögen und Ihr Verantwortungsbewusstsein aufrichtig bedanken.“
Gleichzeitig stellt Landrat Stefan Rößle regionale Lockerungen der aktuellen Auflagen in Aussicht, soweit der Landkreis für diese zuständig ist: „Wenn wir beständig unterhalb des Inzidenzwertes von 50 bleiben, werden wir maßvoll und verantwortungsbewusst dort lockern, wo es uns möglich ist. Hierzu haben wir uns bereits mit den Städten und Gemeinden abgestimmt. Auch dort besteht Einverständnis.“
Unter die vom Landratsamt erlassenen Regelungen fällt die Maskenpflicht und das Verbot des Alkoholkonsums auf öffentlichen Plätzen. Zunächst werde man aber die Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Februar abwarten.
An die verantwortlichen Entscheidungsträger in Bund und Land appelliert der Kreischef: „Dort wo die Werte weiterhin auf niedrigem Niveau bleiben, plädiere ich für maßvolle Lockerungen auch in anderen Bereichen. Mit funktionierenden Hygienekonzepten und unter Einhaltung des Mindestabstandes, wo immer es möglich ist, sollten Kitas und Schulen wieder öffnen dürfen. Wir dürfen auch die wirtschaftliche Situation nicht aus dem Blick verlieren und müssen gerade dem Einzelhandel eine Perspektive bieten. Auch hier sollte es in Regionen mit niedrigen Inzidenzwerten möglich sein, bei Einhaltung strenger Hygienekonzepte, Geschäftsbetriebe schrittweise zu öffnen.“




03.02.2021, 14:00 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 03.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 03.02.2021, 09:30 Uhr, bei insgesamt 3.512. Hiervon gelten 3.180 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in Zusammenhang mit COVID-19 drei weitere Todesfälle zu beklagen. Zwei der Verstorbenen waren über 90 Jahre alt und litten an erheblichen Grunderkrankungen. Ein Verstorbener war 69 Jahre alt, eine zur Verschlechterung beitragende Erkrankung war nicht bekannt.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 124.
In der Folge gelten momentan 208 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 46,3.



01.02.2021, 16:20 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 01.02.2021

Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 01.02.2021, 09:15 Uhr, bei insgesamt 3.493. Hiervon gelten 3.151 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in Zusammenhang mit COVID-19 über das Wochenende zwei weitere Todesfälle zu beklagen. Die Verstorbenen waren67 und 85 Jahre alt und litten an erheblichen Grunderkrankungen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 121.
In der Folge gelten momentan 221 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 48,6.



Telefonhotline steht ab sofort zur Verfügung

Wie bereits verkündet ist vom Freistaat Bayern vorgegeben, dass eine Registrierung ausschließlich online unter https://impfzentren.bayern/citizen/ vorgenommen werden kann. Für Personen, die sich nicht selbst registrieren können und auch keine Hilfe zur Verfügung stehen haben, steht ab sofort eine telefonische Hotline zur Verfügung.
Diese Hotline vergibt keine Termine, sondern nimmt lediglich eine Registrierung vor. Sobald Termine verfügbar sind, werden registrierte und berechtigte Nutzer informiert.
Eine telefonische Registrierung hat gegenüber einer Online-Registrierung keinerlei zeitlicher Vorteile.
Nach aktuellem Stand werden telefonisch registrierte Nutzer auf dem Postweg informiert, weshalb es hier gegenüber einer Online-Registrierung zu Verzögerungen kommen kann.
Erreichbar ist die Hotline Montags bis Freitags zwischen 08.00 – 18.00 Uhr unter den Rufnummern:


- 0906 126 789 30 für Donauwörth
- 09081 218 17 12 für Nördlingen

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