Archiv Corona Pressemitteilungen 03/2021 - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

31.03.2021, 15:59 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 31.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 31.03.2021, 11.00 Uhr, bei insgesamt 4.219. Hiervon gelten 3.619 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 137.
In der Folge gelten momentan 463 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI – nach vollständiger Datenübertragung – bei 161,5.
304 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.
5 Personen sind nachweislich mit der südafrikanischen Virusvariante positiv getestet.


20.000 Impfung im Landkreis Donau-Ries verabreicht
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, konnte heute die 20.000 Impfung verabreicht werden. Damit verfügen mehr als 10 % der Landkreisbevölkerung bereits über den anteiligen oder vollständigen Impfschutz.
Landrat Stefan Rößle und Arthur Lettenbauer, Geschäftsführer des BRK Nordschwaben, freuen sich über das erreichte Etappenziel: „20.000 verabreichte Impfungen zeigen die Leistungsfähigkeit unserer Impfzentren. Gleichzeitig hoffen wir weiterhin auf steigende Impfstofflieferungen, um möglichst bald jedem impfwilligen Bürger ein Angebot machen zu können.“
Hierbei wird den niedergelassenen Ärzten eine entscheidende Rolle zukommen. In den regionalen Hausarztpraxen wurden heute die ersten Impfungen vorgenommen. Nachdem diese weder an das BRK als Betreiber der Impfzentren, noch an das Landratsamt meldepflichtig sind, kann die Zahl der insgesamt erfolgten Impfungen fortan nicht mehr angegeben
werden.

„Landkreis-Corona-Karte“ wird nur noch einmal monatlich aktualisiert
Seit mehreren Monaten stehen unter www.donau-ries.de/corona neben den landkreisweiten Corona-Kennzahlen auch Angaben zu den jeweils positiv getesteten, genesenen und verstorbenen Personen jeder einzelnen Kommune zur Verfügung. Diese „Landkreis-Corona-Karte“ wird bisher automatisch täglich aktualisiert. Die Karte sollte interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit bieten, sich täglich über die aktuelle Entwicklung in Ihrer Heimatgemeinde zu informieren.
Vor der erstmaligen Veröffentlichung der Karte wurde diese mit dem behördlichen Datenschutzbeauftragten des Landratsamtes abgestimmt. Nach Überzeugung des Landratsamtes überwog das Informationsbedürfnis der Landkreisbürgerinnen und -bürger in diesem Fall den datenschutzrechtlichen Schutzansprüchen.
Nach der förmlichen Beschwerde eines Landkreisbürgers gegenüber dem Landesdatenschutzbeauftragten des Freistaates Bayern, muss diese Einschätzung nun korrigiert werden. Der oberste Datenschützer Bayerns sehe demnach insbesondere in kleinen Gemeinden die Gefahr von Rückschlüssen auf einzelne Personen. Zusätzliches Wissen, also beispielsweise ein Krankentransport in der Nachbarschaft, ermögliche insbesondere in kleineren Kommunen Rückschlüsse auf Infektionen oder Sterbefälle.
Um dem entgegenzuwirken wird die Landkreis-Corona-Karte fortan vorläufig einmal monatlich aktualisiert, die Struktur auf Gemeindeebene bleibt erhalten. Die Aktualisierung erfolgt ab April jeweils zum ersten Werktag des Monats.



28.03.2021, 15:38 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 30.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 30.03.2021, 11.00 Uhr, bei insgesamt 4.188. Hiervon gelten 3.577 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 137.
In der Folge gelten momentan 474 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI – nach vollständiger Datenübertragung – bei 160.
296 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.
5 Personen sind nachweislich mit der südafrikanischen Virusvariante positiv getestet.
In den regionalen Kliniken werden aktuell 17 COVID-Patientinnen und -patienten behandelt, davon 5 intensivmedizinisch. 


Landrat und Polizei bitten um Beachtung der Corona-Auflagen
Landrat Stefan Rößle tauschte sich zuletzt mit den lokalen Polizeiinspektionen über die Einhaltung der Corona-Vorgaben aus. Am Gespräch nahmen die Leiter, bzw. Stellvertreter der drei Polizeiinspektionen Donauwörth, Nördlingen und Rain, Stephan Biswanger, Walter Beck und Hartmut Vogt, sowie der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion Donauwörth, Ludwig Zausinger, teil.
Wie die Polizeibeamten berichteten, seien zuletzt vermehrt Verstöße gegen die geltenden Auflagen zu beobachten, diese würden selbstverständlich auch geahndet.
Landrat Stefan Rößle konkretisiert: „Aktuell zieht das schöne Wetter viele Menschen ins Freie. Das ist auch absolut nachvollziehbar, das schöne Wetter weckt die Vorfreude auf den Sommer und auch auf eine Besserung der Situation. Allerdings gelten auch im Freien klare Vorgaben was private Treffen angeht.“
Die Polizeiinspektionen und Landrat Rößle vereinbarten deshalb insbesondere über die Osterfeiertage private Zusammenkünfte vermehrt im Blick zu haben. Sie waren sich einig: „Wir haben großes Verständnis für das Verlangen nach sozialen Kontakten aber die Situation ist ernst und wird deshalb im öffentlichen Raum auch streng kontrolliert.“
Landrat Stefan Rößle konkretisiert: „Wir befinden uns in Mitten der dritten Welle, insbesondere die tägliche Zunahme der Virusmutationen bereitet uns Kopfzerbrechen. Diese haben das Potenzial sich noch schneller zu verbreiten und nach Auskunft aus anderen Regionen können diese auch für jüngere Menschen vermehrt gefährlich werden.“
Auch die wieder zunehmenden COVID-Fälle in den regionalen Krankenhäusern machten deutlich, dass die Situation sich zusehends verschärfe.
Nach wie vor sind aufgrund des hohen Inzidenzwertes in der Region nur private Treffen von einem Haushalt und einer weiteren Person erlaubt.


Positive COVID-Fälle trotz Impfung – das Gesundheitsamt nimmt Stellung
Zwei Bewohner eines Seniorenheims im Landkreis wurden positiv auf COVID-19 getestet, obwohl beide bereits über den vollen Impfschutz verfügten.
Die beiden betagten Personen weisen aktuell keinerlei Krankheitssymptome auf. Sie wurden im Rahmen einer Routinetestung innerhalb der Einrichtung zunächst mittels Schnelltests untersucht, die Ergebnisse konnten inzwischen mit PCR-Tests bestätigt werden. In beiden Fällen handelt es sich um die britische Virusvariante.
Wie Frau Dr. Raffaella Hesse, Leiterin des Gesundheitsamtes erklärt, seien die positiven Ergebnisse trotz erfolgter Impfungen kein Grund zur Sorge: „Nach den bisherigen Erkenntnissen bietet jede Impfung einen Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. Dass die beiden betagten Personen bislang keinerlei Symptome zeigen, ist als positives Indiz für den funktionierenden Impfschutz zu werten.“
Nachdem bislang wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt sei, ob geimpfte Personen das Virus trotzdem übertragen können, wurden vor Ort alle erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen ergriffen.


Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 28. März)
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 27.319 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gingen in der vergangenen Woche 1.111 Anrufe ein.
Insgesamt wurden bislang 19.059 Impfungen verabreicht. Eine Erstimpfung haben bislang 9,7 % der Landkreisbevölkerung erhalten, 4,5 % auch schon eine Zweitimpfung.
In der vergangenen Woche konnten insgesamt 2.822 Impfungen durchgeführt werden.
Wie das BRK mitteilt, bleiben die Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen auch über die Osterfeiertage geöffnet, Impfungen sind folglich auch für Karfreitag, Ostersamstag und Ostermontag terminiert.



23.03.2021, 16:17 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 23.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 23.03.2021, 11.30 Uhr, bei insgesamt 3.977. Hiervon gelten 3.509 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 137.
In der Folge gelten momentan 331 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 109,9.
163 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.
Wie das gKU als Betreiber der regionalen Krankenhäuser mitteilt, steigt die Belegung der Betten mit COVID-19-Patientinnen und -Patienten zuletzt wieder an. Aktuell werden in den Krankenhäusern 13 positiv Getestete versorgt, davon einer Person intensivmedizinisch. Bei der weit überwiegende Zahl handele es sich um positiv Getestete mit der britischen Virusvariante.


Kostenlose Schnelltest für Kinder mit Symptomen an regionalen Kliniken
Im Rahmen der Online-Informationsveranstaltung am vergangenen Donnerstag kündigten Landrat Stefan Rößle und gKU-Vorstandsvorsitzender Jürgen Busse kurzfristig ein zusätzliches Testangebot an den regionalen Krankenhäusern in Donauwörth und Nördlingen an. Dieses steht speziell für Kinder zur Verfügung, die aufgrund von Erkältungssymptomen einen negativen Test vorweisen müssen.
Nun konnten bereits die ersten Termine organisiert werden. Diese sind:

- in Donauwörth: Dienstag, 30. März, 14.00 – 16.00 Uhr in der Liegendzufahrt, links vor dem Haupteingang.
- in Nördlingen: Montag, 29. März, 09.00 – 11.00 Uhr in einem Zelt vor dem Haupteingang.

Das gKU bittet ausdrücklich darum, nicht die Kliniken zu betreten, sondern die separat eingerichteten Eingänge zu nutzen. Eine Terminvereinbarung ist vorab nicht nötig, je nach Besucheraufkommen könnte es deshalb zu Wartezeiten kommen.
Getestete müssen ein Formular mit Kontaktdaten ausfüllen, dieses wird im Laufe dieser Woche unter www.donkliniken.de online gestellt.


RKI-Inzidenzwert wird angepasst – starker Anstieg der Zahlen erwartet
Wie bereits mehrfach mitgeteilt wurde, war in den letzten Tagen von einer zunehmenden Abweichung der offiziell für den Landkreis Donau-Ries veröffentlichten Werte durch das RKI und den tatsächlichen lokalen Infektionszahlen auszugehen.
Nach regem Austausch mit dem RKI konnte nun die Ursache der Abweichungen ermittelt und behoben werden. Nach dem vollständigen Ausfall der RKI-Daten am vergangenen Donnerstag und einem Sicherheitsupdate in der IT-Infrastruktur des Landratsamtes Donau-Ries, war eine reibungslose und vollständige digitale Datenübertragung an das RKI nicht mehr gegeben. Dieser Fehler im Datenaustausch wurde nun gemeinsam behoben, weshalb der Inzidenzwert des RKI ab 0.00 Uhr wieder der Realität entsprechen sollte. Hierbei wird ein deutlich höherer Wert als die heute vermeldete Inzidenz von 109,9 erwartet, der sich im Bereich von rund 180 bewegen könnte.
Nach den aktuellen Vorgaben ist – wie von uns bereits kommuniziert wurde - jedoch der Freitags-Inzidenzwert des RKI für die Öffnungen der regionalen Schulen maßgeblich. Von diesen Vorgaben auf Grundlage der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung darf nur dann abgewichen werden, wenn während der Woche ein signifikanter Anstieg des RKI-Wertes vorliegt. Landrat Stefan Rößle befindet sich diesbezüglich in Kontakt mit der Regierung von Schwaben und dem Gesundheitsminister. Er hat auch am Dienstag nochmals mit Regierungspräsident Dr. Lohner telefoniert. Dieser riet dringend davon ab, bereits am Mittwoch die Schulen zu schließen, zumal – wie auch das örtliche Gesundheitsamt bestätigt – kein signifikantes Ausbruchsgeschehen an den Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis vorliegt. Laut dem Gesundheitsamt sind zwar auch dort Corona-Infektionen zu verzeichnen, beschränken sich jedoch auf jeweilige Einzelfälle. Am Mittwoch wird sich Landrat Rößle nochmals mit dem Regierungspräsidenten austauschen, um die weitere Entscheidung für Donnerstag und Freitag zu treffen.


22.03.2021, 16:00 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 22.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 22.03.2021, 11.30 Uhr, bei insgesamt 3.952. Hiervon gelten 3.505 Personen bereits wieder als genesen.
Leider ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit COVID-19 zu beklagen. Die über 80 Jahre alte Person litt an erheblichen Grunderkrankungen. Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt damit auf 137.
In der Folge gelten momentan 310 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 112,1.
151 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Schulen bleiben geöffnet – Schnelltests für Lehrer und Kita-Personal
Für Schulen und Kitas bestimmt nach den aktuellen Regelungen der Freitags-Inzidenzwert des RKI über die geltenden Vorgaben in der darauffolgenden Woche. Nachdem die Richtigkeit dieses Wertes am vergangenen Freitag (89,0) in Frage gestellt wurde, erfolgte bereits eine Rücksprache mit der Regierung von Schwaben.
Am Wochenende setzte sich Landrat Stefan Rößle diesbezüglich mit Regierungspräsident Erwin Lohner und Gesundheitsminister Klaus Holetschek in Verbindung. Beide bestätigten die Vorgehensweise des Landratsamtes als korrekt.
Bei einer eigenständigen Entscheidung gegen die gesetzlichen Vorgaben hätte das Landratsamt gegebenenfalls für Schäden haften müssen, beispielsweise für einen Verdienstausfall von Eltern.
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, sind die regionalen Schulen und Kitas aktuell nur in Einzelfällen betroffen.
Die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Schnelltests für Lehrerinnen und Lehrer sowie Kita-Personal stehen, je nach Schulart, spätestens ab morgen allen Kitas und Schulen zur Verfügung. Damit kann sich spätestens ab morgen jeder testwillige Beschäftigte an Schulen und Kitas auf COVID-19 testen.
Nachdem für Kinder in Kindertageseinrichtungen (Krippe, Kindergarten, Hort, Häuser für Kinder) generell keine Anwesenheitspflicht besteht, steht es besorgten Eltern frei, ihre Kinder zuhause zu betreuen, soweit dies möglich ist. Nach wie vor werden die Beitragszahlungen für die Monate Januar, Februar und März, in welchen ein Kind weniger als fünf Tage in der Kita anwesend war erstattet.
Das Kultusministerium teilt folgendes mit: „Einzelne Schülerinnen und Schüler, bzw. deren Erziehungsberechtigte, die Angst vor Ansteckung haben und für sich ein individuell erhöhtes Risiko sehen, nehmen bitte Kontakt mit der jeweiligen Schulleitung auf.“


Ausbruchsgeschehen in der Region
Generell handele es sich im Landkreis nach Auskunft des Gesundheitsamtes um ein diffuses Ausbruchsgeschehen, größere Ausbruchsgeschehen würden nur einen Bruchteil der positiv Getesteten ausmachen.
Bei Airbus in Donauwörth wurden nach einer Reihentestung mit PCR-Tests insgesamt 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv getestet. 39 davon sind im Landkreis Donau-Ries wohnhaft und zählen damit zu den regionalen Infektionszahlen. Bei insgesamt 27 positiv Getesteten konnte die britische Virusvariante festgestellt werden.
Generell attestierte das Gesundheitsamt dem Unternehmen ein funktionierendes Hygienekonzept.

Inzidenz über 100 - Neue Einschränkungen ab Mittwoch
Nachdem der Inzidenzwert laut RKI nun bereits drei Tage in Folge den Wert von 100 übersteigt, müssen nach den Vorgaben der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung morgen weitere Einschränkungen für den Landkreis Donau-Ries erlassen werden. Diese gelten ab Mittwoch, 24. März, 0.00 Uhr. Unter anderem gilt Folgendes:

- Im Einzelhandel gilt das sogenannte „Click&Collect“, Läden dürfen also nicht mehr öffnen, sondern lediglich bereits bestellte Waren liefern
- Weiterhin öffnen dürfen Baumärkte, Friseure und weitere Bereiche, eine ausführliche Listung finden Sie unter www.donau-ries.de/corona-regeln
- Ausgangssperre zwischen 22.00 – 5.00 Uhr
- Private Treffen sind nur noch einem Haushalt und einer weiteren Person gestattet
- Kontaktfreier Sport im Freien ist ebenfalls nur noch für einen Haushalt und eine weitere Person möglich


Video „Testen, Impfen und aktuelle Corona-Regeln im Landkreis“ online
In der vergangenen Woche konnten interessierte Landkreisbürgerinnen und -bürger ihre Fragen rund um Corona den Verantwortlichen am Landratsamt Donau-Ries stellen. Insgesamt über 2.000 Menschen nutzten das Live-Angebot.
Nachdem in diesem Rahmen zahlreiche Informationen von allgemeinem Interesse beantwortet wurden, steht die Aufzeichnung der Veranstaltung ab sofort unter www.donau-ries.de/corona, sowie auf dem Youtube-Kanal des Landkreises Donau-Ries online.

Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 21. März)
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 26.658 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gingen in der letzten Woche 1.083 Anrufe ein.
Insgesamt wurden bislang 16.305 Impfungen verabreicht. Eine Erstimpfung haben bislang 8,3 % der Landkreisbevölkerung erhalten, 3,9 % auch schon eine Zweitimpfung.
In der vergangenen Woche konnten insgesamt 2.790 Impfungen durchgeführt werden. Damit konnte wöchentliche die Kapazität erneut gesteigert werden, obwohl zahlreiche Impftermine aufgrund des bundesweiten Impfstopps des Impfstoffes von AstraZeneca abgesagt werden mussten. Mit dem betroffenen Impfstoff konnten trotz der zeitweisen Aussetzung in der vergangenen Woche 1.117 Impfungen durchgeführt werden.



19.03.2021, 10:59 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 19.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 19.03.2021, 10.15 Uhr, bei insgesamt 3.869. Hiervon gelten 3.473 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 136.
In der Folge gelten momentan 260 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 89,0.
102 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Infektionsgeschehen weiterhin nicht stabil - Homeschooling aktuell nicht erforderlich
Als Maßstab für die aktuell geltenden Regeln in einzelnen Regionen gilt der Wert der Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage. Nachdem das Robert Koch Institut (RKI) am gestrigen Donnerstag aufgrund technischer Probleme deutschlandweit keine solchen Inzidenzwerte veröffentlichen konnte und das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) einen Wert von 97,9 nannte, waren die Befürchtungen groß, der Landkreis werde bereits heute die Schwelle von 100 überschreiten.
Das RKI nennt für den Landkreis heute jedoch einen Inzidenzwert von 89,0.
Nachdem dieser Wert nach den zuletzt deutlich ansteigenden Zahlen positiv Getesteter wenig realistisch wirkte, erfolgte durch das Landratsamt eine Abstimmung mit der Regierung von Schwaben. Diese machte deutlich , dass allein der Tageswert des RKI maßgeblich sei, auch wenn dort technische Probleme vorhanden seien.
Damit sind mit einem heutigen Richtwert von 89,0 aktuell keine weiteren Einschränkungen für den Einzelhandel und Privatpersonen zu erwarten.
Alle Schulen im Landkreis Donau-Ries dürfen damit auch in der nächsten Woche Präsenzunterricht anbieten, solange der Mindestabstand gewährleistet werden kann.
Auch Kindertagesstätten dürfen weiterhin im Regelbetrieb öffnen, die Betreuung muss dabei in festen Gruppen erfolgen.
Landrat Stefan Rößle stellt klar: „Beim heutigen Inzidenzwert handelt es sich um eine fragliche Momentaufnahme, die keinesfalls bedeutet, dass wir uns im Moment auf einem guten Weg befinden. Im Gegenteil ist nach wie vor mit steigenden Zahlen zu rechnen.“
Nachdem das Infektionsgeschehen im Landkreis Donau-Ries eindeutig nicht stabil ist und steigende Infektionszahlen registriert werden, können momentan auch keine weiteren Lockerungen, die zum Montag, 22. März möglich wären, umgesetzt werden.


Online-Information „Testen, Impfen und aktuelle Corona-Regeln im Landkreis“
Die vom Landratsamt Donau-Ries am Donnerstag, 18. März online angebotene Informationsveranstaltung „Testen, Impfen und aktuelle Corona-Regeln im Landkreis“ wurde mit über 1.200 zugeschalteten Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen.
Neben verschiedenen Fachvorträgen konnten dabei auch zahlreiche Fragen beantwortet werden.
Eine vollständige Aufzeichnung der Veranstaltung wird in der nächsten Woche unter www.donau-ries.de/corona online zu sehen sein.
Landrat Stefan Rößle bedankte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung: „Vielen Dank für Ihr Interesse, die vielen guten und berechtigten Fragen, das Lob und auch den fairen und angenehmen Umgangston. Wenn wir weiter so diszipliniert und achtsam miteinander umgehen, bin ich sehr optimistisch, dass wir auch diese dritte Welle gemeinsam gut meistern werden.“


Schnelltests im Landkreis - Zehn Apotheken stehen bereit
Wie bereits angekündigt setzt der Landkreis Donau-Ries in Sachen Schnelltest auf eine dezentrale Lösung. Neben den Antigen-Selbsttests in Schulen und Kitas, den etablierten Testmöglichkeiten in Senioren- und Pflegeeinrichtungen und dem Bürgertestzentrum in Möttingen (PCR), soll vor allem durch eine Zusammenarbeit mit den lokalen Apotheken ein flächendeckendes Angebot für jede Bürgerin und jeden Bürger geschaffen werden.
Von den 26 Apotheken im Landkreis haben bislang 10 einer Zusammenarbeit zugestimmt. Insbesondere im Lechgebiet wäre ein Angebot aber noch wünschenswert. Bislang stehen Apotheken in Donauwörth, Monheim, Nördlingen, Oettingen und Wemding zu einer Zusammenarbeit bereit. In diesen sind Antigen-Schnelltest damit kostenlos möglich. Eine Auflistung aller Apotheken wird im Laufe der nächsten Woche veröffentlicht, sobald diese abschließend feststehen.
Kurzfristig werden zudem die lokalen Krankenhäuser in Donauwörth und Nördlingen im Laufe der nächsten Woche ein Schnelltest-Angebot für Kinder mit Erkältungssymptomen anbieten. Nach der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung müssen Kinder in Kindertagesstätten und Schulen, die Erkältungssymptome aufweisen, einen negativen Test nachweisen. Nachdem Arztpraxen hier vermehrt an die Grenzen ihrer Kapazitäten gelangten, soll nun das neue Angebot an den Krankenhäusern eine Erleichterung herbeiführen.

AstraZeneca auch im Landkreis wieder im Einsatz
Nach der Freigabe zum erneuten Einsatz des Impfstoffes AstraZeneca, stellte auch das BRK Nordschwaben als Betreiber der lokalen Impfzentren noch gestern Nacht wieder Impftermine im bayernweiten System BayIMCO ein.
Wie Arthur Lettenbauer, Geschäftsführer des BRK Nordschwaben, mitteilt sei man mit der Anzahl der kurzfristigen Terminbuchungen bisher sehr zufrieden. Personen, die per E-Mail oder SMS eine Aufforderung zur Impfung erhalten, werden gebeten möglichst schnell einen für sie geeigneten Termin auszuwählen
Nach ersten Erkenntnissen ist damit eine Zurückhaltung gegenüber dem zuletzt viel diskutierten Impfstoff in der Region nicht erkennbar.
Durch die vorübergehende Aussetzung der AstraZeneca-Impfungen konnten in dieser Woche deutlich weniger Impfungen durchgeführt werden als geplant.



16.03.2021, 13:45 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 16.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 16.03.2021, 11.00 Uhr, bei insgesamt 3.744. Hiervon gelten 3.463 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 136.
In der Folge gelten momentan 145 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 56,8.
59 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Vorgehensweise nach AstraZeneca-Aussetzung
Nach der deutschlandweiten vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca, wurden durch das BRK Nordschwaben noch gestern Nachmittag insgesamt 2.317 Impftermine abgesagt. Unter diesen befanden sich auch mehrere Sammel-Impftermine in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und für Lehrerinnen und Lehrer. Auch der geplante Impf-Sonntag am 21. März musste nun vorerst ersatzlos gestrichen werden.
Wie Arthur Lettenbauer als Geschäftsführer des BRK Nordschwaben mitteilt, wurden für die laufende Woche insgesamt 1.566 Impfdosen des Herstellers BioNTech/Pfitzer angekündigt. Die Anzahl der Impfungen wird folglich in der aktuellen Kalenderwoche deutlich abnehmen. Zuletzt konnte die Zahl der Impfungen stetig gesteigert werden.

Wenn Sie einen Impftermin haben und nicht wissen, mit welchem Impfstoff Sie geimpft werden sollen, wird empfohlen Ihre SMS- und E-Mail-Nachrichten zu überprüfen. Zudem ist bei einem Login in BayIMCO ersichtlich, welcher Impfstoff für Sie vorgesehen ist.
Impfungen mit anderen Impfstoffen finden unverändert statt.

Landrat Stefan Rößle erklärt: „Wir haben uns in den letzten Wochen massiv dafür stark gemacht, Impfungen möglichst schnell auch durch unsere niedergelassenen Ärzte zu ermöglichen. Gemeinsam mit dem ärztlichen Koordinator Herrn Völkl setzen wir uns weiterhin dafür ein, unsere lokalen Mediziner schnellstmöglich in die Impfungen mit einzubinden und auch die Priorisierung zu vereinfachen. Der größte Hemmschuh ist neben dem fehlenden Impfstoff eine zu bürokratische und aufwändige Dokumentation und Priorisierung. Die Aussetzung der AstraZeneca-Impfungen stellt hierbei hoffentlich nur einen kurzen Rückschlag dar.“


Diese Regelungen gelten im Landkreis Donau-Ries
Nachdem der Inzidenzwert von 50 nun am dritten Tag in Folge überschritten wurde, wird das Landratsamt noch heute auf Grundlage der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung weitere Einschränkungen erlassen. Nach wie vor sind private Treffen mit Personen des eigenen Haushalts und eines weiteren Haushaltes möglich, sofern die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird. Kinder unter 14 Jahren bleiben hierbei unberücksichtigt, Partner werden auch mit anderem Wohnsitz dem eigenen Haushalt zugerechnet.

Diese Regelungen gelten ab Donnerstag, 18. März:

Einige Einzelhändler dürfen nach den Vorgaben der 12. BayIfSMV lediglich in Abhängigkeit der jeweiligen Inzidenzwerte einer Region öffnen. Nachdem der Wert von 50 nun überschritten
wurde, dürfen Einzelhändler nur nach vorheriger Terminbuchung öffnen. Zudem ist maximal ein Kunde je 40 m² Ladenfläche zulässig.
Von dieser Regelung sind einige Bereiche explizit ausgenommen. So dürfen unter anderem folgende Betriebe unabhängig von der Inzidenz weiterhin unverändert öffnen:
- Baumärkte, Baunaher Großhandel, Fliesen-/Farben- und Eisenwarenhändler
- Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien
- Friseure
- Buchhandlungen
- Versicherungsbüros

HIER finden Sie die vollständige Liste. Bei Einzelfragen können sich betroffene Einzelhändler weiterhin an das Gewerbeamt wenden.

Landrat Stefan Rößle zeigt sich über den erneuten Rückschlag bedrückt: „Ich kann den Unmut Vieler nachvollziehen. Auch wir würden uns niedrige Inzidenzwerte und höhere Impfstoffmengen wünschen. Nach Ostern werden, wenn wir uns weiterhin an die geltenden Auflagen halten und verantwortungsvoll mit der Situation umgehen, die Zahlen hoffentlich wieder nachhaltig sinken. Auch wenn die nächsten Wochen leider noch einmal sehr schwer werden – ich danke Ihnen allen für Ihr Verantwortungsgefühl und Ihr Durchhaltevermögen.“


15.03.2021, 17:30 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 15.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 15.03.2021, 11.00 Uhr, bei insgesamt 3.728. Hiervon gelten 3.463 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 136.
In der Folge gelten momentan 129 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 57,6.
58 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.

Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 14. März)
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 22.861 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gingen in der letzten Woche 1.012 Anrufe ein.
Insgesamt wurden bislang 13.515 Impfungen verabreicht. Damit wurden bislang 6,8 % der Landkreisbevölkerung gegen COVID-19 geimpft. Eine Zweitimpfung haben bislang 3,3 % erhalten.
In der vergangenen Woche konnten insgesamt 2.484 Impfungen durchgeführt werden. Damit wurde die Kapazität erneut deutlich gesteigert, wie am Schaubild hier zu erkennen ist.

Die heute bekanntgegebene Aussetzung der Impfungen mit dem Impfstoff des Herstellers AstraZeneca hat auch massive Auswirkungen auf die Impfplanungen im Landkreis. Hierzu findet morgen eine gemeinsame Besprechung mit Landrat Stefan Rößle statt.


Vermehrte Infektionsfälle bei Airbus – Reihentestung wird organisiert
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, wurden bei Airbus bislang 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv getestet. Bei 10 Personen konnte dabei die britische Virusmutation bestätigt werden. Die aufgetretenen Fälle verteilen sich über verschiedene Bereiche. Zwischen den meisten Fällen konnte bislang kein Zusammenhang festgestellt werden.
In Absprache mit der Betriebsärztin wird nun eine Reihentestung vor Ort organisiert.


Landkreis überschreitet beständig Inzidenz von 35 - weitere Kontaktbeschränkungen
Nachdem im Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Wert von 35 lag, wurden auf Grundlage der 12. BayIfSMV nun weitere Kontaktbeschränkungen angeordnet.
So ist der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, auf privat Genutzten Grundstücken und in privat genutzten Räumen nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet, solange dabei die Gesamtzahl von fünf Personen nicht überschritten wird.

Zu diesen Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren werden dabei nicht berücksichtigt. Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten jeweils als ein Hausstand, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben. Diese Regelungen gelten ab Dienstag, 16. März.
Alle Informationen zu geltenden Kontaktbeschränkungen finden Sie wie gewohnt unter www.donau-ries.de/corona unter dem Reiter „Welche Regelungen gelten aktuell im Landkreis Donau-Ries?“



12.03.2021, 10:40 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 12.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 12.03.2021, 08.30 Uhr, bei insgesamt 3.697. Hiervon gelten 3.458 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 136.
In der Folge gelten momentan 103 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 39,6.
34 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Steigende Inzidenz im Landkreis Donau-Ries: Das gilt ab Montag, 15. März
Wie in ganz Bayern steigt auch der Inzidenzwert im Landkreis Donau-Ries weiter an. Der heutige Inzidenzwert laut RKI beträgt 39,6.
Damit gelten nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ab Montag wieder strengere Kontaktbeschränkungen. Erlaubt sind demnach Treffen von bis zu fünf Personen aus maximal zwei Haushalten.
Nachdem der maßgebliche Inzidenzwert aber weiterhin unter 50 liegt, dürfen ab Montag auch wieder die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen in den Präsenz-, bzw. wenn der Abstand vor Ort nicht eingehalten werden kann, Wechselunterricht übergehen. Dies gilt für die gesamte Woche (15. – 21. März). Sollte der Inzidenzwert von 50 konstant überschritten werden, würden ab Montag, 23. März auch an Schulen wieder strengere Beschränkungen gelten. In diesem Fall wird darauf zu gegebenem Zeitpunkt hingewiesen. Diese Vorgehensweise sieht die aktuelle Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vor.
Landrat Stefan Rößle mahnt erneut zur Vorsicht, da weiterhin steigende Inzidenzwerte zu befürchten sind.



10.03.2021, 13:18 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 10.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 10.03.2021, 08.30 Uhr, bei insgesamt 3.664. Hiervon gelten 3.456 Personen bereits wieder als genesen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries liegt weiterhin bei 136.
In der Folge gelten momentan 72 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 29,9.
24 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet. 


Corona-Strategie des Landkreises
Bei der verantwortungsvollen Bekämpfung der Corona-Pandemie können Schnelltests eine entscheidende Rolle spielen. Wie Landrat Stefan Rößle erklärt könne man von vier Eckpfeilern zur Bekämpfung der Pandemie sprechen:
1. Testen
2. Pandemiebekämpfung
3. Öffnungsstrategie
4. Impfungen

„Diese vier Pfeiler müssen sinnvoll gewichtet werden“, erklärt der Landrat. Nicht zuletzt seien hierfür deutlich mehr Impfungen erforderlich. Aus diesem Grund teilt der Landkreischef auch die Auffassung der Bayerischen Landärztekammer und des ärztlichen Koordinators im Landkreis, dass die weiterhin starr einzuhaltende Priorisierung bei stark zunehmenden Impfstofflieferungen in den nächsten Wochen und Monaten zu einem Hemmschuh werden könnte.
Wie die Landärztekammer schreibt, sei man „an einem gewissen Wendepunkt angekommen“, zu dem es wichtig sei, auch die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte mittels einer weniger strengen Priorisierung in die Impfungen mit einzubinden. Es sei an der Zeit, die Impfungen nun schrittweise in die Regelversorgung einzubinden und bei den niedergelassenen Ärzten den Schwerpunkt damit von Testungen zunehmend in Richtung Impfungen zu verschieben.


Landrat regelt mit allen Beteiligten Vorgehensweise bei Testungen
Nach der bundesweiten Ankündigung der sogenannten „Nationalen Teststrategie“, liegen den Landratsämtern hierzu noch wenige konkrete Informationen vor.
Landrat Stefan Rößle lud deshalb nun alle Beteiligten in der Region zu einem gemeinsamen Gespräch in das Landratsamt. Anwesend waren hierbei neben Vertretern der Verwaltung aus den Bereichen Gesundheitsamt, Katastrophenschutz, Heimaufsicht und Kitas auch das Staatliche Schulamt und das gKU. Gemeinsam wurden folgende Vorgehensweisen festgelegt.

Tests an Kitas und Schulen
Die angekündigten Schnelltests zur Selbstanwendung an Schulen und Kitas werden durch den Freistaat Bayern zur Verfügung gestellt. Die Verteilung an die Regionen erfolgt hierbei absteigend nach Inzidenz. Nachdem der Landkreis Donau-Ries weiterhin einen der niedrigsten Inzidenzwerte in ganz Bayern aufweist, wird die Lieferung von Schnelltests durch den Freistaat voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nehmen als in anderen Regionen.

Aktuell werden für alle Lehrerinnen und Lehrer sowie die Beschäftigten der Kitas, die Interesse bekundet haben, bereits Reihentestungen durchgeführt.
Sobald Schnelltests in ausreichenden Mengen zur Verfügung gestellt werden, werden die Schulen und Kitas mittels Selbsttests versorgt.


Tests in Pflege- und Senioreneinrichtungen
An den Pflege- und Senioreneinrichtungen in der Region werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Bewohnerinnen und Bewohner aktuell nach den jeweiligen Hygienekonzepten der Einrichtungen eigenverantwortlich getestet.
Für Besucherinnen und Besucher dieser Einrichtungen wird es zusätzlich zu den bereits bestehenden Testmöglichkeiten am Testzentrum in Möttingen (PCR) und in den jeweiligen Einrichtungen mit Unterstützung des BRK fortan auch die Möglichkeit geben Selbsttests durchzuführen. Diese müssen jedoch, je nach Einrichtung, selbst mitgebracht und vor Ort unter Aufsicht durchgeführt werden um sicherzustellen, dass der Test auch dem jeweiligen Besucher zugeordnet werden kann.

Tests für alle weiteren Interessierten
Um auch darüber hinaus jedem Interessierten die Möglichkeit von kostenlosen Schnelltests zu bieten, erfolgt alsbald eine Abfrage bei allen Apotheken der Region. Damit sollen die bereits bestehenden Testmöglichkeiten über die niedergelassenen Ärzte und im Testzentrum Möttingen ergänzt werden. Die Regierung hat angekündigt, dass diese Tests kostenlos sein sollen.
Landrat Stefan Rößle erklärt: „Wir wollen mit der zusätzlichen Unterstützung unserer Apotheken in der Region ein Angebot schaffen, das möglichst jedem Interessierten Schnelltests auf kurzem Wege ermöglicht. Eine zentrale Schnelltesteinrichtung ist aus diesem Grund aktuell nicht geplant.“


09.03.2021, 10:13 Uhr


Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 09.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 09.03.2021, 09.00 Uhr, bei insgesamt 3.657. Hiervon gelten 3.454 Personen bereits wieder als genesen.
Leider ist in Zusammenhang mit COVID-19 seit der letzten Meldung ein Todesfall zu beklagen. Der 59 Jahre alte Verstorbene litt an erheblichen Grunderkrankungen.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt folglich auf 136.
In der Folge gelten momentan 67 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 26,9.
13 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 07. März)
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 22.565 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gingen in der letzten Woche 1.058 Anrufe ein.
Insgesamt wurden bislang 11.031 Impfungen verabreicht. Damit wurden bislang 5,6 % der Landkreisbevölkerung gegen COVID-19 geimpft. Eine Zweitimpfung haben bislang 2,6 % erhalten. Wenn in schwaben-, bzw. bayernweiten Statistiken diesbezüglich niedrigere Werte dargestellt werden, liegt dies darin begründet, dass Impfungen welche durch das gKU, bzw. in den Seniorenheimen erfolgt sind, noch nicht in das bayernweite System BayIMCO eingetragen werden können.

Neben den bisher bereits verwendeten Impfstoffen von BioNTech/Pfitzer und AstraZeneca wurden nun erstmals auch 100 Dosen des Herstellers „Moderna“ verimpft.


In der vergangenen Woche konnten insgesamt 2.173 Impfungen durchgeführt werden. Damit wurde die Kapazität erneut deutlich gesteigert. Das BRK als Betreiber der Impfzentren wird diese gemeinsam mit dem Landratsamt und dem gKU weiterhin erhöhen. Landrat Stefan Rößle besuchte hierzu am vergangenen Samstag zusammen mit Herrn Lettenbauer vom BRK die beiden Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen, um sich selbst ein Bild von den Abläufen vor Ort zu machen. Der Kreischef lobte dabei die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure des BRK, des gKU und des Landratsamtes. Gemeinsam ist man daran interessiert, die Impfkapazitäten in beiden Impfzentren weiter zu erhöhen.
Demnächst werden zudem auch Impftermine für berechtigte Lehrerinnen und Lehrer der lokalen Grund- und Förderschulen und für das Personal in den Kitas durch mobile Impfteams angeboten. Zudem ist am 21. März an beiden Impfzentren auch erstmals ein zusätzlicher Impfsonntag vorgesehen. Allein an diesem Tag sind mehr als 400 Impfungen geplant.

Das beiliegende Schaubild zeigt, dass die Impfkapazitäten an den beiden Impfzentren von Woche zu Woche gesteigert werden konnten. Dieser Trend soll durch oben genannte Maßnahmen weiter fortgeführt werden.


Stufenweise Öffnungen auch im Landkreis
Mit einer beständig unter 35 liegenden Inzidenz gelten im Landkreis Donau-Ries aktuell weitest mögliche Lockerungen. Landrat Stefan Rößle betont aber: „Trotz der sehr niedrigen Werte ist bereits jetzt abzusehen, dass der Kennwert 35 schon sehr bald wieder überschritten werden könnte.“ Diese Grenze würde im Landkreis bereits dann erreicht, wenn über eine Woche hinweg sieben Personen täglich positiv getestet würden. Deshalb habe es nach wie vor oberste Priorität, auch weiterhin Abstand zu halten und unnötige Kontakte wenn möglich zu vermeiden.


03.03.2021, 15:57 Uhr

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 03.03.2021
Die Zahl der positiv auf COVID-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries liegt, Stand 03.03.2021, 13.00 Uhr, bei insgesamt 3.626. Hiervon gelten 3.338 Personen bereits wieder als genesen.
Leider sind in Zusammenhang mit COVID-19 seit der letzten Meldung zwei Todesfälle zu beklagen. Die Verstorbenen litten an erheblichen Grunderkrankungen und waren 67, bzw. 80 Jahre alt.
Die Anzahl der verstorbenen bestätigten Indexfälle im Landkreis Donau-Ries steigt folglich auf 135.
In der Folge gelten momentan 53 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte „Indexfälle“.
Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 13,5.
7 Personen sind nachweislich mit der britischen Virusvariante positiv getestet.


Aktueller Stand
Die Anzahl der in Zusammenhang mit COVID-19 Verstorbenen beträgt mit 135 Personen damit sehr genau 0,1 % der Landkreisbevölkerung.


Impfungen im Landkreis Donau-Ries (Stand 28. Februar)
Wie das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren mitteilt, sind inzwischen insgesamt 19.984 Menschen im Landkreis Donau-Ries über die bayerische Software BayIMCO registriert und haben damit ihre Bereitschaft zu einer Impfung signalisiert. Bei der zusätzlich angebotenen Registrierungshotline gingen in der letzten Woche 840 Anrufe ein.
Insgesamt 6.184 Personen haben inzwischen einen anteiligen oder bereits vollständigen Impfschutz. In der vergangenen Woche konnten insgesamt 1.645 Impfungen durchgeführt werden. Hiervon waren 1.543 Impfstoffe vom Hersteller BioNTech/Pfitzer und 102 von AstraZeneca. Bezüglich des Impfstoffes von AstraZeneca konnte das BRK im Landkreis bislang erfreulicherweise keine Akzeptanzprobleme feststellen.


Impfzentrum Nördlingen in BayIMCO eingetragen – Hinweis auf mögliche Probleme
Auch das Impfzentrum Nördlingen wurde nun durch das Bayerische Ministerium für Gesundheit und Pflege in das bayerische System BayIMCO eingetragen. Benutzer, die sich selbst online registrieren werden fortan automatisch einem der beiden Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen zugewiesen. Auch die bisher bereits registrierten Personen im Bereich Nördlingen wurden automatisch dem Impfzentrum Nördlingen zugewiesen. Hier hatte es langwierige Verhandlungen und Diskussionen gegeben, Landrat Stefan Rößle hatte sich diesbezüglich persönlich an Gesundheitsminister Holetschek gewandt.
Das BRK als Betreiber der lokalen Impfzentren bittet in diesem Zusammenhang um Verständnis für möglicherweise auftretende Probleme. Grundsätzlich wird empfohlen, sich unter https://impfzentren.bayern/citizen/ einzuloggen und das zugeordnete Impfzentrum zu überprüfen.
Wie das BRK mitteilt ergibt sich die Reihenfolge der Termine vollständig aus dem System BayIMCO. Technisch bedingt ist leider nicht auszuschließen, dass Personen, die bereits geimpft sind, automatisch aus der System-Software nochmals eine Einladung zur Impfung erhalten. Wenn Sie bereits eine Impfung erhalten haben, können Sie diese Meldung ignorieren. Wenn Ihre Zweitimpfung noch aussteht, gilt weiterhin Ihr bereits vereinbarter Termin.
Im Zweifel können Sie sich an termine@impfen-donau-ries.de wenden.

Nochmaliges Einloggen in BayIMCO empfohlen
Das bayerische System BayIMCO wurde nun auch um detailliertere Angaben ergänzt. So können nun auch Angaben wie beispielsweise die Berufsgruppe oder enger Kontakt zu pflegebedürftigen Personen angegeben werden.
Aus diesem Grund wird empfohlen, sich als bereits registrierte Person noch einmal unter https://impfzentren.bayern/citizen/ einzuloggen und gegebenenfalls Ergänzungen vorzunehmen. Diese könnten zu Vorteilen in der Impfterminvergabe durch die Software führen.
Alle bisher getätigten Registrierungen haben selbstverständlich auch ohne weiteres Zutun weiterhin Bestand. Das BRK bittet registrierte Personen zudem darum, regelmäßig ihre E-Mails zu überprüfen, um mögliche Termineinladungen zeitnahe bestätigen zu können.


Vorgehen bei bettlägerigen Personen
Sollten bettlägerige Personen eine Einladung zu einem Impftermin erhalten haben, bittet das BRK darum, diesen Termin abzusagen und die Terminbestätigung mit einem entsprechenden Hinweis an die E-Mail-Adresse termine@impfen-donau-ries.de weiterzuleiten. Anschließend werden diese Personen in eine Liste der mobil zu Hause zu Impfenden aufgenommen.

Kapazität der Impfzentren wird weiter hochgefahren
Bereits in den letzten Woche konnten die Impfkapazitäten aufgrund größerer Impfstofflieferungen stufenweise gesteigert werden. Während noch in den ersten Februarwochen 1.048, bzw. 1.089 Impfungen vorgenommen wurden, konnte diese Zahl in der letzten Woche auf 1.645 Impfungen gesteigert werden.
Das Landratsamt will zusammen mit dem BRK und auch den Hausärzten die Kapazitäten noch weiter ausbauen, da davon auszugehen ist, dass bald deutlich mehr Impfstoff geliefert werden soll.

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