Archiv Corona Pressemitteilungen bis 08/2020 - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

26.08.2020, 14:54 Uhr

Landkreis Donau-Ries richtet erneut Testzentrum ein - Corona-Testzentrum in Monheim wird ab Montag reaktiviert

Ziel der Bayerischen Staatsregierung ist, zur Bewältigung der Corona-Pandemie u.a. gegen Ende der Sommerferien ein ausreichendes, flächendeckendes Testangebot zur Verfügung zu stellen. Dazu hat der Ministerrat am 10. August 2020 beschlossen, in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein „Bayerisches Testzentrum“ einzurichten.
Der Landkreis Donau-Ries wird daher das Testzentrum auf dem Gelände des Kreisbauhofes in Monheim (Ludwig-Thoma-Str. 1, 86653 Monheim) wieder in Betrieb nehmen. Die zentrale Teststation war Ende Juni in Monheim mangels Bedarf geschlossen worden.


Wer wird im Corona-Testzentrum getestet?
Die ersten Testungen starten am kommenden Montag, 31.08.2020. Es können momentan aber nur die Testungen im Bauhof Monheim durchgeführt werden, zu denen die Terminvergabe durch das Gesundheitsamt selbst für enge Kontaktpersonen erfolgt. Der erste Ansprechpartner für eine Testung ist nach wie vor der eigene Hausarzt, den man vorab telefonisch kontaktiert, um in der Praxis einen Termin zu vereinbaren. Alternativ kann man beim Patientenservice unter der Nummer 116 117 anrufen. Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns kann man direkt einen Arzt in Wohnortnähe suchen, der Coronavirus-Tests durchführt: https://dienste.kvb.de/arztsuche. In der Suchmaske muss lediglich die Postleitzahl eingegeben werden und der Haken bei „Arzt für Coronavirus-Test“ gesetzt werden. Personen, die sich freiwillig auf das Coronavirus testen lassen möchten, müssen sich trotz Testzentrum als Erstes weiterhin an die Hausärzte wenden. Im Gesundheitsamt werden keine freiwilligen Corona-Testungen durchgeführt. Am Eingang zum Corona-Testzentrum in Monheim werden Kontrollen durchgeführt. Personen ohne Termin müssen leider abgewiesen werden.
Bei der Koordination und dem Aufbau des Testzentrums wurde das Landratsamt durch den Kreisbrandinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Heinz Mayr unterstützt. Zudem wird eine Hilfskraft durch das BRK gestellt, die unser Gesundheitsamt bei den Abstrichen unterstützen wird. Die Verkehrslenkung und Eingangskontrolle übernehmen Kräfte des THW. Für diese schlagkräftige Unterstützung bedankt sich die Stellvertreterin des Landrats Claudia Marb nachdrücklich: „Der Landkreis Donau-Ries verfügt dank der zahlreichen, gut aufgestellten Hilfsorganisationen über funktionierende Strukturen des Katastrophenschutzes. Dies haben insbesondere das BRK, das THW und die Feuerwehr bereits beim erstmaligen Betrieb der Testzentrums in Monheim und auch bei der jetzigen Wiederinbetriebnahme mit enormen Einsatz unter Beweis gestellt“, betont die Vizelandrätin. Ihr ausdrücklicher Dank gilt auch der Stadt Monheim, für die erneute Kooperation bei der Klärung der Standortfrage.
Bis in der zentralen Teststation des Landkreises die Testkapazitäten erweitert werden können, sind noch weitere organisatorische Vorbereitungen notwendig.
Abschließend appelliert die Landkreisverwaltung an die Bevölkerung, sich auch weiterhin an die geltenden Regelungen (Maskenpflicht, Abstandsregel) zu halten.

Allgemeine Fragen und Anliegen werden auch bei der Coronavirus-Hotline Bayern Montag bis Freitag täglich von 8 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr unter 089/122220 beantwortet. Diese Hotline der Bayerischen Staatsregierung dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen um das Corona-Geschehen.

Allgemeine Hinweise für Reiserückkehrer
Reiserückkehrer aus Risikogebieten, soweit sie nicht am Flughafen oder anderen Teststellen der Autobahnen getestet wurden, müssen sich testen lassen. Da es derzeit überall länger dauert bis das Testergebnis vorliegt, sind sie gesetzlich verpflichtet, bis zum Vorliegen eines negativen Ergebnisses in Quarantäne zu bleiben. Nur zur Abnahme des erforderlichen Testes beim Hausarzt darf die Quarantäne verlassen werden. Außerdem müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten beim Gesundheitsamt des Landratsamtes melden und zur Entlassung aus der Quarantäne ein negatives Testergebnis in Deutsch oder Englisch vorlegen. Testergebnisse können nur aus Ländern anerkannt werden, die beim RKI gelistet sind und unter folgendem Link
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Tests.html abrufbar sind. Es gilt außerdem zu beachten, dass die Abstrichentnahme nur maximal 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein darf.



10.08.2020, 15:00 Uhr


Nördlingen: Quarantäne in Gemeinschaftsunterkunft aufgehoben

Nachdem bei einem ehemaligen Bewohner der Nördlinger Gemeinschaftsunterkunft eine Infektion mit dem Corona-Virus nachgewiesen werden konnte, hatte das Gesundheitsamt am Landratsamt Donau-Ries für die Bewohner zuletzt Quarantäne angeordnet.

Diese konnte nun wieder aufgehoben werden.
Wie das Gesundheitsamt mitteilte, haben sich inzwischen bei allen vor Ort getesteten Personen negative Testergebnisse bestätigt. 

 
 

16.07.2020, 16:02

Infizierte Familie in der Gemeinde Hainsfarth

In der Gemeinde Hainsfarth hat sich die Infektion einer Familie mit COVID-19 bestätigt. Diese hatte zuletzt Besuch von Angehörigen innerhalb Deutschlands, was aktuell als wahrscheinliche Infektionsursache gilt.
Die Familie hat sich nach ersten Erkenntnissen vorbildlich verhalten: Familienmitglieder mit Symptomen haben weder Schule, noch Kindergarten besucht. Es wurde umgehend ein Arzt kontaktiert, welcher bei der gesamten Familie eine Testung vornahm.

Das Gesundheitsamt des Landkreises Donau-Ries ist bereits vor Ort und informiert nun alle ermittelten möglichen Kontaktpersonen. Es ist von der vorsorglichen Quarantäne für eine Schulklasse der Grundschule Hainsfarth, sowie einer Gruppe des Kindergartens in Hainsfarth auszugehen.

Um schnellstmöglich alle in Frage kommenden Kontaktpersonen zu informieren, hat das Gesundheitsamt E-Mail-Adressen erfragt und wird die betroffenen Personen auf diesem Wege in Kenntnis setzen. Bitte überprüfen Sie folglich regelmäßig Ihren Posteingang und, sofern Sie eine E-Mail vom Gesundheitsamt erhalten, befolgen Sie unbedingt die hier gegebenen Anweisungen.

Sollten Sie nicht vom Gesundheitsamt benachrichtigt werden, nehmen Sie bitte Abstand von Nachfragen und beachten Sie die nach wie vor geltenden Abstandsregeln.



02.07.2020, 12:11


Infizierte Person in Donauwörther Seniorenheim
Wie das Gesundheitsamt bestätigt, wurde eine mit COVID-19 infizierte Person in einem Donauwörther Seniorenheim identifiziert, bei welcher es sich um eine Mitarbeiterin der Einrichtung handelt.
Es folgte umgehend eine Identifizierung der Kontaktpersonen, sowie deren Risikoeinstufung und Aufklärung. Damit einher ging eine Testung der ermittelten Kontaktpersonen unter den Mitarbeitern der Einrichtung sowie des gesamten betroffenen Pflegebereiches.
Noch gestern konnten vor Ort auch bereits erste Eindämmungsmaßnahmen getroffen werden.
Zu möglichen weiteren Infektionen in diesem Zusammenhang, kann erst nach Vorliegen der Testergebnisse Auskunft erteilt werden.
Innerhalb der Einrichtung wird nun einer Weiterverbreitung durch getrennte Personalgruppen vorgebeugt.
Mit Konsequenzen für andere Pflegeeinrichtungen in der Region ist nach aktuellem Sachstand nicht zu rechnen.


17.06.2020, 14:20


Landratsamt kehrt zurück in den Regelbetrieb

Die Corona-Regelungen werden in der Behörde ab dem 18. Juni gelockert – Ausnahmen gelten für zwei Bereiche.

Das Landratsamt öffnet zum 18. Juni wieder für reguläre Behördengänge und kehrt damit zurück zum Normalbetrieb. Während der akuten Corona-Phase wurde den Besuchern der Zugang zu den Dienststellen nur gewährt, wenn sie eine Terminvereinbarung mit dem zuständigen Mitarbeiter nachweisen konnten. Diese Regelung entfällt damit zum 18. Juni für viele Fachbereiche. Statt von einer Terminpflicht spricht das Landratsamt von einer Terminempfehlung um längere Wartein-tervalle zu vermeiden. Jedoch gilt diese Lockerung noch nicht für das Ausländeramt in Donau-wörth sowie für die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in den beiden Dienststellen. Hier bleibt die Terminpflicht noch bestehen, da es sich um stark frequentierte Bereiche handelt und die Rückstände, die sich aufgrund der Einschränkungen des Dienstbetriebs durch die Corona-Pan-demie gebildet haben, noch aufgearbeitet werden müssen. Längeren Wartezeiten und größeren Menschenansammlungen in den Gängen soll damit vorgebeugt werden. „Dies ist im Moment noch notwendig, um die bundesweit geltenden Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu kön-nen“, so Landrat Stefan Rößle. Die Terminvereinbarung kann telefonisch, per Mail oder
hier online erfolgen.

Nach wie vor gilt für Besucher eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, sobald die Dienstgebäude betreten werden.

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