Kunstpfad DONAURIES bringt Kultur an ungewöhnliche Orte - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Kunstpfad DONAURIES bringt Kultur an ungewöhnliche Orte

13.05.2016: Wandzeichnungen in der Brauerei, Videoinstallationen im Meßnerhaus und Fotografie im Supermarkt – zeitgenössische Kunst an ungewöhnlichen Orten zu präsentieren, das ist die Idee des Kunstpfades DONAURIES. Vom 17. Juli bis 14. August zeigen Künstlerinnen und Künstler zeitgenössische Werke aus ihrem aktuellen Schaffen an 20 verschiedenen Orten in der Region.

Bild © Burkard Vogt/ PIXELIO
Seit rund einem Jahr laufen die Planungen für den Kunstpfad DONAURIES. Regionalmanager Klemens Heininger und Wolfgang Mussgnug als künstlerischer Leiter haben in dieser Zeit Künstler, Sponsoren und geeignete Ausstellungsorte gesucht und gefunden. 20 Kommunen beteiligen sich an dem Projekt, auch finanziell, außerdem Banken, Stiftungen und Unternehmen. Damit steht mittlerweile die Grundfinanzierung – zuletzt hatte der Kreisausschuss 10.000 Euro für das Projekt freigegeben. Weitere Sponsoren sind aber jederzeit noch willkommen.

Landrat Stefan Rößle freut sich, dass der Kunstpfad DONAURIES nun tatsächlich realisiert werden kann. Kultur ist nicht nur ein wichtiger Standortfaktor, die Kunst- und Kreativwirtschaft ist vielmehr auch ein bedeutender Wirtschaftszweig, gerade für den ländlichen Raum. „Der Kunstpfad kann dazu beitragen, unseren Landkreis auch als Kulturregion zu etablieren und gleichzeitig die beteiligten Künstler besser ins Geschäft zu bringen“, hofft Landrat Rößle.
„Der Kunstpfad DONAURIES ermöglicht Bürgern und Besuchern die Begegnung mit moderner Kunst – die alten Gebäude, die markanten Plätze in den Dörfern werden zum kulturellen Aktionsraum“, erläutert Wolfgang Mussgnug die Idee dieses Projektes. Aus der kulturellen Wahrnehmung von den Städten fast verdrängt, können kleine Kommunen durch die künstlerischen Arbeiten in den Mittelpunkt gerückt werden. Malerei, Zeichnungen, Skulptur, Installation, Video und Fotografie gestalten sowohl im Außenbereich als auch im Innenbereich markante, aber selten besuchte Punkte im Landkreis. „Die Künstler werden zeitweise vor Ort sein und teilweise auch direkt am Ausstellungsort arbeiten“, betont Mussgnug. Wer will, kann also dem Künstler über die Schulter schauen und bei der Entstehung eines Werkes dabei sein. Ein Maler etwa wird zeitweise an den fünf Wochenenden, an denen der Kunstpfad zu besichtigen ist, im Oberen Tor in Monheim an seiner Staffelei sitzen und arbeiten.

Ziel des Projektes ist es, der Kulturlandschaft DONAURIES neue Impulse zu verleihen und den ländlichen Raum als wertvolles Lebensumfeld zu entdecken. Die Ausstellungsorte sind über den gesamten Landkreis verteilt: Alerheim, Auhausen, Amerdingen, Donauwörth, Ederheim, Fremdingen, Hainsfarth, Harburg, Huisheim, Oberndorf, Oettingen, Mertingen, Marxheim, Mönchsdeggingen, Monheim, Nördlingen, Rain, Rögling, Tagmersheim, Wallerstein und Wemding. Spannend ist auch die Mischung der Ausstellungsorte, die Klosterkirche Auhausen ist ebenso dabei wie das Wasserhaus in Zirgesheim bei Donauwörth, die Burgruine Graisbach, Schloss Hochaltingen oder ein Flurweg bei Amerdingen. Erfreulich für die Besucher: Der Kunstpfad DONAURIES ist kostenlos zu besichtigen.

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