Harburg: Staubbelastungen werden näher untersucht - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Harburg: Staubbelastungen werden näher untersucht

15.03.2016: Durch die Bewohner der Stadt Harburg wurden insbesondere im Herbst vergangenen Jahres immer wieder teils massive, klebrige Staubniederschläge beobachtet. Trotz umfangreicher Ermittlungen durch das Landratsamt konnte die genaue Ursache des Staubs noch nicht zweifelsfrei geklärt werden.

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Information Bild: © Gerd Altmann / PIXELIO

Das Landratsamt nimmt diese Vorfälle nun zum Anlass, die lufthygienische Situation in Harburg in Bezug auf Staubbelastungen einmal insgesamt näher zu untersuchen und zu dokumentieren. Zu diesem Zweck wird das Landesamt für Umwelt (LfU) auf Bitten des Landratsamtes Donau-Ries lufthygienische Messungen durchführen. Vorgesehen sind Feinstaubmessungen (PM10), Messungen des Staubniederschlages sowie Messungen von Staubinhaltsstoffen als Bestandteile des Feinstaubes (PM10) und des Staubniederschlages.

Mit dem Aufbau der Messeinrichtungen soll bereits in den nächsten Tagen begonnen werden. Dazu werden sogenannte PM10-Probensammler sowie Staub-Depositionssammler  an mehreren Standorten in Harburg aufgestellt. Zudem wird ein Windmast zur Bestimmung der Windrichtungsverteilung während des Messzeitraumes installiert.

Die Messungen sollen voraussichtlich ab Ende März über den Zeitraum eines Jahres durchgeführt werden. Das Messkonzept wurde in enger Abstimmung mit dem Landratsamt Donau-Ries erstellt.

Unmittelbare Rückschlüsse auf die Staubablagerungen vom vergangenen Jahr sind durch diese Messungen zwar nicht zu erwarten. Sie können allerdings ein weiterer Baustein für den Nachweis der Ursache künftiger Staubvorfälle sein.

Auch während der Messungen wird die Ursachenforschung durch die zuständige Immissionsschutzbehörde weiter betrieben. Das Landratsamt Donau-Ries bittet die Bürger der Stadt Harburg daher, neuerliche Staubniederschläge wie bisher zu melden.

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