Asyl: Landrat Stefan Rößle verspricht lösungsorientiertes Vorgehen - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Asyl: Landrat Stefan Rößle verspricht lösungsorientiertes Vorgehen

08.09.2016: Der Landkreis Donau-Ries erhält seit Monaten kaum mehr Zuweisungen neuer Asylsuchender. Des Weiteren werden immer mehr vor Ort lebende Asylbewerber anerkannt oder treten die Rückreise in ihre Heimat an, weshalb die Zahl im Landkreis lebender Flüchtlinge von Tag zu Tag sinkt. Aus diesem Grund wird das Landratsamt Donau-Ries mehrere auslaufende Mietverträge von Asylunterkünften nicht verlängern.

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Der Landkreis Donau-Ries erhält seit Monaten kaum mehr Zuweisungen neuer Asylsuchender. Des Weiteren werden immer mehr vor Ort lebende Asylbewerber anerkannt oder treten die Rückreise in ihre Heimat an, weshalb die Zahl im Landkreis lebender Flüchtlinge von Tag zu Tag sinkt.

Aus diesem Grund wird das Landratsamt Donau-Ries mehrere auslaufende Mietverträge von Asylunterkünften nicht verlängern. „Wir sind zur Wirtschaftlichkeit verpflichtet und wollen die Möglichkeit nutzen, Mietzahlungen zu senken und Kosten einzusparen“, erklärte Landrat Stefan Rößle: „auch wenn es nicht möglich sein wird, alle Betroffenen zukünftig in der gleichen Gemeinde unterzubringen wie bisher.“

„Wir wollen Ehrenamtliche bei Verlegungen verstärkt miteinbeziehen“

„In begründeten Einzelfällen wollen wir nach Lösungen suchen“, bekräftigt der Landkreischef. Derartige Gründe können beispielsweise bestehende Arbeitsverträge darstellen.

Bezüglich der Schließung einer Unterkunft in Wemding konnten einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Dies erfolgte in einem gemeinsamen Gespräch mit den ehrenamtlichen Helfern, Landrat Stefan Rößle und Bürgermeister Dr. Martin Drexler. Ein ähnliches Ergebnis konnte bereits zuvor zwischen den Ehrenamtlichen in  Asbach-Bäumenheim, Bürgermeister Martin Paninka und dem stellvertretendem Landrat, Reinhold Bittner erzielt werden.
„Das muss auch in Zukunft der Weg sein“, betonte Kreischef Stefan Rößle: „Wir danken den ehrenamtlichen Helfern für ihr Engagement und wollen sie bei anstehenden Verlegungen verstärkt miteinbeziehen, wenngleich sich die Lösungsfindung nicht einfach gestaltet.“

Am heutigen Donnerstag, 08. September war der Kreischef bemüht in einem gemeinsamen Gespräch mit Ehrenamtlichen, sowie Bürgermeister Günther Pfefferer auch zufriedenstellende Lösungen für die in Monheim lebenden Asylbewerber zu finden. 

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