Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Baumanns Renette

Guter Tafel- und Wirtschaftsapfel. Gut geeignet für Most.

Geschichte:

vom Züchter van Mons wahrscheinlich um 1800 in Belgien. Vom Deutschen Pomologenverein 1874 zum Anbau empfohlen.

Frucht:

Größe und Form variieren je nach Standort und Unterlage. Fruchtgewicht ca. 110 g. Stark abgestumpfte, rundliche Frucht. Flache Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel in silbergrauer, berosteter enger Stielgrube. Schale glatt und zäh. Zum Reifezeitpunkt gelb-grün mit stark wechselnder roter Deckfarbe. Vereinzelt mit hellen Schalenpunkten. Druckfest. Gelblichweißes, festes, grobzelliges Fruchtfleisch mit mittlerem Saftgehalt. Süßsäuerlicher Geschmack mit schwachem Aroma.

Reifezeit: Auf trockenen Böden vorzeitiger Fruchtfall. Reife ab Oktober, Genussreife ab Dezember, Haltbarkeit bis April. Nicht unter 3 °C lagern, sonst Gefahr von Fruchtfleischbräune.

Standort:

Feuchte, nährstoffreiche Böden. Anbau bis in hohe, aber geschützte Lagen möglich. An trockenen Standorten Neigung zu Krüppelfrüchten. Frostlagen meiden.

Anfälligkeit:

Stark anfällig für Feuerbrand, Triebsucht, Schorf, Krebs. Auch anfällig für Stippe, Blatt- und Blutläuse.

Blüte:

Große, kurze, mittelfrühe, unempfindliche Blüte. Guter Pollenspender. Bei starkem Fruchtansatz Ausdünnen nach dem Junifruchtfall.

Sonstiges:

Die Bäume können sehr alt werden.

 


Dr. Eduard Lucas, Pomologische Tafeln, Buch: "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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