Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Bramley

Bramley

Geschichte:

Englische Sorte. Um 1810 in der Baumschule Bramley in der Grafschaft Kent aufgefunden. Seit 1876 im Handel

Frucht:

Mittelbauchige, flachrunde, unregelmäßig und schief gebaute Frucht mit wulstigen Rippen. Sehr unterschiedliche Größen, meist große Früchte ca. 230 g schwer. Weite strahlige Kelcheinsenkung. Kurzer dicker Stiel.

Grundfarbe grün, zur Reife gelblich-grün, sonnseits mattrot gestreift und gesprenkelt. Große bräunliche Schalenpunkte sind vereinzelt, über die ganze Frucht verteilt, anzutreffen. Fettige, starke und elastische Schale Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, fest, saftig, säuerlich bis herb und ohne besonderes Aroma.

Reifezeit:

Je nach Lage ab Mitte September. Jährlich stark schwankende Erträge (Alternanz).

Standort:

Nur für wärmere Lagen geeignet.

Anfälligkeit:

In geschlossenen Lagen stark Schorfanfällig und mittel stark für Mehltau.

Blüte:

Späte unempfindliche Blüte. Schlechter Pollenspender (triploid).

Sonstiges:

Kommt hauptsächlich nur für größere Baumformen in Frage, weniger für Kleingärten bzw. kleinere Formen, da er infolge seiner Wüchsigkeit viel Raum benötigt.

Vollständiger Name: 'Bramleys Sämling', auch bekannt unter dem Namen 'Triomphe de Kiel'


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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