Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Brettacher Gewürzapfel

Geschichte:

Wurde 1908 bei Brettach im Kreis Heilbronn gefunden. Vermutlich ein Zufallssämling aus 'Champagnerrenette' und 'Jokob Lebel'

Frucht:

Große bis sehr große (ca. 230 g), flachkugelige Frucht. Schüsselförmige, leicht höckerige Kelcheinsenkung. Kurzer, dicker Stiel sitzt in enger Grube.

Feste, glatte, leicht fettige Schale. Grundfarbe gelblich, sonnenseitig rötlich verwaschene Deckfarbe. Die Früchte sind druckempfindlich.

Fruchtfleisch grünlichgelb bis weiß, fest und saftig mit leichter Säure. Der aromatische Geschmack bildet sich nur in warmen Lagen aus.

Reifezeit:

Erntezeit Mitte Oktober bis Anfang November. Druckfrei ernten. Im kühlen Lager ca. 5 Monate haltbar. Wechselnd zwischen höheren und geringen Ernten. Durch Ausdünnen nach dem Junifruchtfall und einer Blattdüngung nach der Ernte können die Schwankungen etwas ausgeglichen werden.

Standort:

Bevorzugt nährstoffreiche, durchlässige Böden in warmen Lagen, möglichst im Weinbauklima. An kühlen Standorten mit mageren Böden leidet stark die Fruchtqualität.

Anfälligkeit:

Stark Feuerbrand gefährdet. Auf schweren Böden tritt vermehrt Obstbaumkrebs auf. In geschlossenen Lagen Schorf möglich.

Blüte:

Später Zeitpunkt. Schlechter Pollenspender, da triploid.


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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