Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Dülmener Rosenapfel

Geschichte:

Wurde um 1870 aus Samen der Sorte 'Gravensteiner' in Dülmen (Westfalen) gezogen.

Frucht:

Meist Groß bis sehr groß (ca. 190 g). Breitrund kantige Form. Meist schiefe kantige Kelcheinsenkung mit kleinem Kelch. Kurzer Stiel in tiefer strahlig berosteter Grube. Grundfarbe gelb, sonnenseits rot gestreift. Glatte, im Lager stark fettende Schale. Fleisch ist grünlichgelb, locker, saftig und hat ein feines ausgeglichenes süß-säuerliches Aroma.

Reifezeit:

Sorte im September bald nach der Ernte genussreif. Haltbarkeit von Oktober bis ca. Januar. Die Früchte sind am Baum nur schlecht windfest. Nicht alle Früchte sind zum gleichen Zeitpunkt reif, deshalb ist mehrfaches durchpflücken ratsam. Erträge wechseln zwischen mittelhoch und gering.

Standort:

Gute durchlässige Böden, bis in mittlere Höhnlagen. Bevorzugt windgeschützte Standorte.

Anfälligkeit:

Wenig feuerbrandgefährdet. Kaum Schorf anfällig.

Blüte:

Mittelfrühe, nur kurz andauernde, frostunempfindliche Blüte. Guter Pollenspender.

Sonstiges:

Baum ist wüchsig und gesund


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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