Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Jakob Fischer

Geschichte:

Wurde von Jakob Fischer um 1903 im Wald von Rottum (Oberschwaben) gefunden und den Apfelexperten des Württembergischen Gärtnereiverbandes präsentiert, welche den Apfel nach dem Finder benannten.

Frucht:

Groß (ca. 190 g), unregelmäßige, flach kugelige Form. Die Schale ist blauviolett bereift. Kurzer, dünner Stiel in enger, strahlig berosteten Stielgrube. Grundfarbe helles Gelb, zur Reife kräftiges Rot. Fleisch weiß, grobzellig, locker, saftig, feinsäuerlich, süßfruchtig, wird später mehlig.

Reifezeit:

Ab Mitte August. Ca. sechs Wochen haltbar.

Hoher und regelmäßiger Ertrag.

Standort:

Anspruchslos, normaler, gut durchlässiger Gartenboden. Kommt in Höhenlagen gut zurecht.

Anfälligkeit:

Robuste Apfelsorte. Widerstandsfähig gegen Feuerbrand. Wenig anfällig für Schorf und Mehltau.

Blüte:

Sehr früh, deshalb empfindlich bei Spätfrösten. Schlechter Pollenspender, da triploid.


http://www.obstsortendatenbank.de, https://www.baumschule-horstmann.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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