Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Jakob Lebel

Geschichte:

Um 1825. Sorte stammt aus Amiens (Nordfrankreich) vom Jaques Lebel. Wurde 1849 von der Baumschule Leroy aus Angers in den Handel gebracht.

Frucht:

Groß (über 200 g), ungleichmäßig flachrund mit sehr flacher faltiger Kelcheinsenkung. Kurzer dicker Stiel in weiter strahlig berosteten Stielgrube. Schale grüngelb, sonnenseits rotgestreift, keine Berostung. Druckempfindlich. Glatte, dicke Schale, sehr fettig (Wachs) in der Reife. Fleisch ist weiß, locker, von gutem, säuerlichem Geschmack, sehr saftig.

Reifezeit:

Ab Anfang bis Mitte September. Früchte drücken sich häufig schon vor der Reife gegenseitig ab.

Circa drei Monate im Naturlager haltbar.

Standort:

Durchlässige, nicht zu schwere Böden. Bis in windgeschützte Höhenlagen anbaufähig. Je geschützter die Lage desto besser die Fruchtqualität.

Anfälligkeit:

Stark Feuerbrand gefährdet. Robust gegenüber Mehltau. In Tallagen Schorf und Blutlaus anfällig. Auf nassen, schweren Böden tritt Stippe und Obstbaumkrebs vermehrt auf.

Blüte:

Mittelfrühe, lange anhaltende, unempfindliche Blüte. Schlechter Pollenspender, da triploid.


Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafel, n http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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