Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Lohrer Rambur

Geschichte:

Auf der Gartenbauausstellung 1907 in Würzburg wurde die Sorte bereits gezeigt.

Frucht:

Groß bis sehr groß (ca. 240 g), ungleichmäßige Form, hochgebaut mit breiten Kanten. Tiefe gerippte Kelcheinsenkung mit kleinem Kelch. Kurzer, kräftiger Stiel in enger beroster Stielgrube. Grüngelbe Grundfarbe, sonnenseitig verwaschen rötlich gestreift oder marmoriert mit kleinen Schalenpunkten. Schale glatt, fein, geschmeidig, schön glänzend. Grünlichweißes, festes, saftiges Fruchtfleisch ohne merkliches Aroma mit hohem Säuregehalt. Bei wechselhafter Witterung häufig auftreten von Glasigkeit. Kleines KErngehäuse

Reifezeit:

Je nach Standort ab Mitte September bis Mitte November. Bis zur Baumreife windfest. Aufgrund des kurzen Stiels drücken sich die Früchte jedoch schon häufig vor selbst ab.

Spät einsetzender Ertrag. Jährlicher Wechsel zwischen sehr hohen und sehr niedrigen Erträgen (Alternanz).

Standort:

Anspruchslos. Auch für Höhenlagen geeignet.

Anfälligkeit:

Geringe Feuerbrandgefahr. In geschlossenen Tallagen kann Schorf auftreten. Auf schweren Böden anfällig für Obstbaumkrebs.

Blüte:

Mittelfrühe, unempfindlich Blüte. Schlechter Pollenspender, da triploid.

Sonstiges:

Auch bekannt unter den Namen 'Schwaikheimer Rambur', 'Sternwirtsapfel', 'Klosterrambur' und 'Krumme Lore'.


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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