Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Pastorenbirne

Geschichte:

Wurde um 1760 von einem Pastor in einem Wald bei Clion (Frankreich) gefunden.

Frucht:

Große bis sehr große Früchte. Dicke, derbe, glatte, leicht wachsige Schale mit sortentypischem Rost. Grundfarbe grüngelb, sonnenseitig leuchtend gelb bis orangerot. Großer, offener Kelch in meist sehr schmaler Einsenkung. Langer, verholzter, zur Frucht hin meist fleischig verdickter Stiel. Die Früchte sind druckfest. Gelblich bis cremefarbenes, Grobzelliges, saftiges, halbschmelzendes Fruchtfleisch. Der Geschmack ist stark abhängig von Standort und Jahreswitterung.

Reifezeit:

Ab Anfang Oktober. Die Früchte sind bis kurz vor der Baumreife windfest, dann setzt ein schneller Fruchtfall ein. Rechtzeitig ernten!

Ungefähr drei Monate haltbar.

Standort:

Für gute Fruchtqualität sind warme Lagen mit nährstoffreichem Boden notwendig. Ansonsten keine besonderen Ansprüche an Boden und Klima, auch bis in hohe Lagen möglich.

Anfälligkeit:

Sehr stark Feuerbrand gefährdet. Auf schweren Böden und in warmen, feuchten Lagen stark anfällig für Blatt-, Frucht- und Rindenschorf, Birnengitterrost und Spitzendürre.

Blüte:

Mittelfrühe, unempfindliche Blüte. Schlechter Pollenspender, da triploid.

Sonstiges:

Der Originalname lautet 'Poire de Curé'.

Regelmäßiger Massenträger.


Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi 21914P_Birne.indd (arche-noah.at)

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