Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Roter Eiserapfel

Geschichte:

Genaue Herkunft unbekannt. Wurde bereits 1539 in Bamberg und in der Nähe von Nürnberg erwähnt.

Frucht

Große, ca. 160 g schwere, ungleichmäßige, hoch oder herzförmig gebaute Früchte mit breiten Kanten die sich über die ganze Frucht ziehen.

Schale dick, hart, glatt, glänzend. Grundfarbe grünlichgelb, Deckfarbe rot, bläulich bereift mit deutlichen Schalenpunkten. Sehr druckfest. Fruchtfleisch grünlich- bis gelblichweiß, fein, sehr fest, mäßig saftig, säuerlich-süß.

Reifezeit:

Je nach Lage ab Ende September. Die Früchte sind wind- und sturmfest.

Standort:

Stellt nur wenig Ansprüche an Klima und Boden. Auf schwerem, feuchtem Boden bringt er sehr reichliche Ernten. Ist auch für raue Höhenlagen geeignet. Ungeeignet für warme Tallagen.

Anfälligkeit:

Sehr robuste Sorte. Wenig anfällig für Feuerbrand und Obstbaumkrebs. Empfindlich gegenüber Kupferpräparaten.

Blüte:

Späte, lange anhaltende, unempfindliche Blüte. Guter Pollenspender.

Sonstiges:

Auch bekannt unter den Namen: 'Drei Jahre Dauernder Streifling', 'Herzapfel', 'Klosterapfel'.


Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http://www.obstsortendatenbank.de, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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