Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Rubinola

Geschichte:

1980 am Institut für Experimentelle Botanik in Prag (Züchtungsstation Strzovice) aus 'Prima' und 'Rubin' entstanden. 1993 wurde der Apfel als Sorte herausgegeben. EU-Sortenschutz besteht seit 1995.

Frucht:

Mittelgroß, breitrund mit flachen Kanten. Geschlossener Kelch in flacher, faltiger Kelcheinsenkung. Ein dünner, langer Stiel sitzt in einer weiten, berosteten Stielgrube. Gelbliches, feinzelliges, weicheres Fruchtfleisch mit wenig Saft und einem guten süßsäuerlichem Geschmack.

Reifezeit:

Ab Ende August bis Anfang September. Direkt vom Baum essbar. Im kühlen Naturlager etwa acht Wochen haltbar.

Standort:

Warme oder geschützte Lagen mit nährstoffreichem Boden wirken sich positiv auf die Fruchtqualität aus.

Anfälligkeit:

Mäßig Feuerbrand gefährdet. Galt früher als Schorfresistent, seit 2001 ist diese allerdings durchbrochen. Leicht Mehltau anfällig.

Blüte:

Mittelfrühe, mäßig lange andauernde Blüte. Wenig anfällig.

Sonstiges:

Eher für den Erwerbsanbau geeignet.


" Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl mein-lieblingsobst.de: Sorte Rubinola (Apfel)

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