Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

↓ Mehr anzeigen ↓
Kontakt

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Stuttgarter Geißhirtle

Geschichte:

Die Sorte wurde um 1750 von Geißhirten in der Umgebung von Stuttgart im Wald gefunden. Wurde 1805 vom Pomologen Diel beschrieben.

Frucht:

Kleine, meist tropfenförmige Früchte. Schale dünn und glatt. Grundfarbe gelbgrün, sonnenseitig mit dicht mit roten Punkten besetzt. Das Fruchtfleisch ist halb schmelzend, sehr saftig und aromatisch. In kühlen Lagen leidet die Fruchtqualität und das Aroma.

Reifezeit:

Ab Mitte August. Die Früchte sind windfest und können direkt vom Baum verzehrt werden, ohne vorherige Lagerung. Etwa zwei Wochen haltbar.

Standort:

Bevorzugt nährstoffreiche Böden in warmen Lagen, dann ist die beste Fruchtqualität zu erwarten.

Anfälligkeit:

Auf flachgründigen Böden kann Spitzendürre auftreten. Auch Blattschorf tritt immer wieder auf. Ansonsten robust.

Blüte:

Frühe, lang anhaltende, unempfindliche Blüte. Guter Pollenspender. Für größere Früchte empfiehlt sich ein starkes Ausdünnen nach der Blüte.

Sonstiges:

Spät einsetzender, dann hoher und regelmäßiger Ertrag.


Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi Pyrus communis 'Stuttgarter Geißhirtle' (pflanzenhof-vaihingen.de)

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Schenkung

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.

Es wurden keine Einträge gefunden.