Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Topaz

Geschichte:

1994 in Tschechien aus 'Rubin' und 'Vanda' gezüchtet. Es besteht Sortenschutz.

Frucht:

Mittelgroß bis groß, meist flachrunde Form. Geschlossener Kelch in schüsselförmiger, faltiger Kelcheinsenkung. Kurzer, dicker Stiel in weiter, etwas berosteten Stielgrube. Dicke, glatte, wachsartige Schale, bei Lagerung neigt sie zu fetten. Grundfarbe gelborange, sonnenseitig leuchtend rotgestreift bis marmoriert. Gelbliches. festes, feinzelliges, sehr saftiges Fruchtfleisch mit gutem Aroma und angenehmer Säure.

Reife:

Ab September. Windfest bis zu Reife. Im kühlen Naturlager etwa vier Monate lagerbar.

Standort:

Schwere und nasse Böden sollten gemieden werden. Ansonsten keine besonderen Ansprüche an Boden und Klima.

Anfälligkeit:

Es kann Feuerbrand auftreten. Galt früher als Schorfresistent, diese ist mittlerweile durchbrochen. Befall von Mehltau und mehliger Apfelblattlaus ist möglich. Auf feuchten Standorten kann Kragenfäule auftreten.

Blüte:

Früher Blütezeitpunkt. Blüht auch bereits am einjährigen Holz. Etwas empfindlich.

Sonstiges:

Im Holz ist die Sorte nicht frostfest.


Buch: "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

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