Jagd-, Fischerei- & Forstrecht

Jagdprüfung und Jagdscheine

Wer die Jagd ausüben will, muss im Besitz eines auf seinen Namen ausgestellten Jagdscheines sein (§15 Bundesjagdgesetz). Der Jagdschein wird von der für den Wohnsitz des Bewerbers zuständigen Kreisverwaltungsbehörde (untere Jagdbehörde) als Ein- oder Dreijahresjagdschein oder als Tagesjagdschein für 14 aufeinanderfolgende Tage erteilt.
Für die erste Erteilung eines Inländer-Jagdscheines ist die erfolgreiche Ablegung einer deutschen Jägerprüfung Voraussetzung. Die Jägerprüfung findet in Bayern zweimal im Jahr statt. Die erste Erteilung eines Falknerjagdscheines ist davon abhängig, dass der Bewerber zusätzlich zur Jägerprüfung eine Falknerprüfung bestanden hat.

Kontakt
  • Kevin Höck - Jagdrecht
    Stellvertretende Teamleitung
    Jagdrecht: Altlandkreis Nördlingen; Jagdscheine P - Z
    phone 0906 74-326
    mail kevin.hoeck@lra-donau-ries.de
  • Tim Huber - Jagdrecht
    Sachbearbeitung
    Fischerei- und Forstrecht; Jagdrecht: Altlandkreis Donauwörth; Jagdscheine A - O
    phone 0906 74-249
    mail tim.huber@lra-donau-ries.de
  • Jägerprüfung:

    Für die Jägerprüfung ist das

    Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Landshut
    - Zentrale Jäger- und Falknerprüfungsbehörde -
    Schwimmschulstr. 23
    84034 Landshut
    Tel.: 0871 - 962 282 7
    Fax.: 0871 - 962 282 2
    www.jaegerpruefung.bayern.de


    zuständig.

    Jagdschein:

    a) zur ersten Erteilung eines Jagdscheines sind mitzubringen:

    • Antrag auf Erteilung
    • Prüfungszeugnis über die bestandene Jägerprüfung
    • Personalausweis/Reisepass
    • schriftliche Bestätigung einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung
    • 1 Lichtbild

     

    b) zur Verlängerung eines Jagdscheines sind mitzubringen

    • Jagdschein
    • schriftliche Bestätigung einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung

    Jagdhaftpflichtversicherung:

    Die Erteilung des Jagdscheines ist vom Nachweis einer ausreichenden Jagdhaftpflichtversicherung abhängig. Der Bewerber hat hierzu eine schriftliche Bestätigung des Versicherers vorzulegen, aus der sich ergibt, dass bei dem genannten Versicherer für den zu bezeichnenden Versicherungsnehmer eine Jagdhaftpflichtversicherung besteht, die den gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere hinsichtlich der Deckungssumme) entspricht. Weiter müssen auf der Bestätigung Vertragsbeginn und -dauer bzw. die Gültigkeitsdauer angegeben sein.
    Die Gültigkeitsdauer muss den beantragten Tages-, Einjahres- oder Dreijahresjagdschein vollständig umfassen.

    Zuverlässigkeit und Eignung

    Ein Jagdschein ist insbesondere dann zu versagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller die erforderliche Zuverlässigkeit oder körperliche Eignung nicht besitzt.

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