Archiv Corona Pressemitteilungen 01/2020 - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Archiv der Pressemitteilungen zum Thema Corona

 

Januar 2020

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Information vom 30. Januar 2020

Mit dem Beginn des Erkrankungsausbruchs Ende des Jahres 2019 in der Provinz Hubei in China ist das neue Coronavirus bekannt. Coronaviren, zu welchen auch die Erreger von MERS (bekannt seit 2012) und SARS (weltweiter Ausbruch 2002/2003) gehören, verursachen Infektionen bei Tieren und können beim Menschen auch schwer verlaufende Infektionen, insbesondere der Atemwege, auslösen. Es wird davon ausgegangen, dass der aktuelle Ausbruch auf Mensch-Tier-Kontakte auf einem Fischmarkt zurückzuführen ist. Das neue Coronavirus 2019-nCoV ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Ausbruch erststreckt sich über viele Provinzen Chinas inzwischen auf mehrere Länder.

Derzeit geht man von einer Zeitspanne von der Infektion bis zu den ersten Symptomen von bis zu 14 Tagen aus. Die Symptome umfassen allgemeine Atembeschwerden, sowie auch Fieber, Husten und Kurzatmigkeit. Die Erkrankung kann jedoch auch als Lungenentzündung bis hin zum akuten Lungenversagen, Nierenversagen und in Einzelfällen tödlich verlaufen. Aktuell kann nur symptomatisch behandelt werden.

Als begründete Verdachtsfälle gelten derzeit nur Personen mit Symptomen an den Atemwegen, unabhängig von deren Schwere, die bis maximal 14 Tage vor Erkrankungsbeginn entweder Kontakt zu einem bestätigten Infektionsfall mit dem neuen Coronavirus hatten oder sich im Risikogebiet, der Provinz Hubei, aufgehalten haben. Personen, die die genannten Kriterien erfüllen, sollten sich bei ihrem Arzt zunächst telefonisch melden. Es ist wichtig, den Arztbesuch in der Praxis, aber auch im Krankenhaus vorher anzukündigen und die Verdachtskriterien zu nennen.
Bisher haben wir im Landkreis Donau-Ries noch keinen gemeldeten Verdachtsfall. Die mit Stand am 29.01.2020 bekannten bayerischen Fälle ist nach Angaben des bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ebenfalls über eine chinesische Arbeitskollegin mit familiären Wurzeln in Wuhan auf die Stadt als Ansteckungsquelle zurückzuführen. Das Gesundheitsamt steht mit den Ärzten und den Krankenhäusern in engem Kontakt und informiert auch im Internet über den aktuellen Stand. Dabei steht das Gesundheitsamt auch mit den übergeordneten Behörden im stetigen Austausch. Das bayerische Gesundheitsministerium hat am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit eine Hotline für Bürger eingerichtet, die unter 09131 - 6808 5101 erreicht werden kann. Das Robert-Koch Institut hat bereits umfassende Empfehlungen zum Umgang mit verdächtigen oder erkrankten Patienten für medizinische Versorgungseinrichtungen veröffentlicht.

Generell können zum Schutz vor einer Erkrankung die in der Grippezeit üblichen Hygienemaßnahmen ergriffen werden. Hierzu zählen vor allem das regelmäßige Händewaschen mit Seife und das Beachten der Hygiene beim Husten und Niesen (wegdrehen, 1m Abstand halten, bevorzugt in Einwegtaschentücher bzw. notfalls Ellenbeuge). Der Kontakt zu erkrankten Personen sollte allgemein vermieden werden; auch ist es während der gleichzeitig bestehenden Grippewelle sinnvoll, große Menschenansammlungen in engen Räumen zu vermeiden.

Es besteht für die Bevölkerung Bayerns wie für Deutschland nach Expertenmeinung ein geringes Infektionsrisiko, aber es muss mit einzelnen importierten Erkrankungen gerechnet werden. Vor Reisen in die Provinz Hubei wird seitens des Auswärtigen Amtes gewarnt und derzeit generell empfohlen, Reisen nach China zu verschieben.

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