Archiv Corona Pressemitteilungen 04/2020 - Landkreis Donau-Ries

Landkreis Donau-Ries

Hier finden Sie alle Pressemitteilungen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries aus dem Monat 

April 2020

Aktuelle Meldungen erhalten Sie hier.

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29.04.2020 16:05

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 29.04.2020

Seit gestern hat sich die Zahl der im Landkreis mit COVID-19 Infizierten nicht erhöht. Von den insgesamt 331 Infizierten gelten inzwischen 173 bereits wieder als genesen. Somit beträgt die Anzahl der momentan mit COVID-19 Infizierten im Landkreis 158.

Landrat Stefan Rößle informiert zur staatlich beschafften Schutzausrüstung
Die Beschaffung von Schutzausrüstung wird derzeit grundsätzlich von Bund und Land organisiert. Diese Materialien werden sodann aus einem zentralen Logistikstützpunkt an die Landratsämter im Freistaat verteilt.
„Die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Landkreis hat für uns oberste Priorität“, erklärte Landrat Stefan Rößle in diesem Zusammenhang. Zwar laufe die Verteilung des staatlich zugewiesenen Schutzmaterials auf Hochtouren, die Menge der so erhaltenen Ausrüstung liege aber noch immer weit unter dem tatsächlichen Bedarf in der Region: „Unsere Kreisverwaltung erreicht täglich eine Vielzahl an Anfragen von Einrichtungen, die aktuell nicht ausreichend mit Schutzausrüstung versorgt sind.“

Bei der Verteilung des zugeteilten Materials sei der Kreis an eine von der Staatsregierung vorgenommene Priorisierung von vor- und nachrangigen Bedarfsträgern gebunden: „Nach diesem Schlüssel versorgt unsere Führungsgruppe Katastrophenschutz beispielsweise unsere Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Hebammen oder Physiotherapeuten“, erklärte Rößle.
Um auch als nachrangig eingestufte Einrichtungen mit Schutzkleidung versorgen zu können, bat die Kreisverwaltung zuletzt bereits um freiwillige Unterstützung bei der Bereitstellung von Schutzausrüstung durch Firmen, Organisationen und Privatpersonen.

Einrichtungen mit Bedarf an Schutzausrüstung können sich unter coronahilfe@lra-donau-ries.de, bzw. 0906 74 338 an die Kreisverwaltung wenden, um bei der Verteilung der Spenden berücksichtig zu werden.

Betreuung der dezentralen Unterkünfte unter erschwerten Bedingungen
Durch COVID-19 und die damit einhergehenden Ausgangsbeschränkungen, rücken insbesondere größere Einrichtungen als mögliche Infektionsherde in den Blickpunkt. Deshalb wurden bereits zu Beginn der Ausgangsbeschränkungen auch für die insgesamt 33 belegten dezentralen Asylbewerberunterkünfte im Landkreis besondere Maßnahmen ergriffen. So werden die Unterkünfte derzeit nur noch in besonderen Fällen von den Quartiersmanagern aufgesucht und Besuchern ist das Betreten der Unterkünfte generell untersagt.

Bislang gibt es in keiner Unterkunft bestätigte COVID-19-Infektionen.

Wie das im Landratsamt Donau-Ries angesiedelte Team Migration mitteilt, zeigten sich die Bewohner verständnisvoll und man stehe mit ihnen in ständigem Kontakt. Die Bewohner würden per Post oder E-Mail über die neuesten Regelungen informiert, zudem wurde ein telefonischer Notdienst in den Sprachen Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch eingerichtet, um möglichen Fragen oder Unklarheiten zu begegnen und so eine Einhaltung der geltenden Ausgangsbeschränkungen sicherzustellen.
Unter http://www.donauries.bayern/corona/informationen-fuer-gefluechtete-und-migranten/ stehen zudem die wichtigsten Informationen in zehn verschiedenen Sprachen zur Verfügung.

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28.04.2020 17:08

Informationen zu COVID-19 vom 28.04.2020
Seit gestern hat sich die Zahl der im Landkreis mit COVID-19 Infizierten um zwei auf 331 erhöht. Hiervon gelten 169 bereits wieder als genesen. Somit beträgt die Anzahl der momentan mit COVID-19 Infizierten im Landkreis 162.

Kein Bürgertelefon am 1. Mai
Am 1. Mai wird das Bürgertelefon nicht zur Verfügung stehen. Ab Montag, 4. Mai wird dieses wieder zu den gewohnten Zeiten zwischen 08.00 und 13.00 Uhr erreichbar sein.

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27.04.2020 16:07

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Donau-Ries ist über das Wochenende etwas angestiegen. Lag am vergangenen Freitag die Zahl der COVID-19 Infizierten noch bei 318 Personen, sind aktuell 329 Personen zu verzeichnen. Von diesen sind mittlerweile mindestens 161 Betroffene wieder genesen.
Leider ist aber auch ein weiterer Todesfall zu beklagen. Die Person ist im Krankenhaus in Donauwörth verstorben. Die Person war in keinem Seniorenheim untergebracht.
Die Anzahl der bestätigten infizierten Verstorbenen hat sich somit auf 23 Personen erhöht.

Mundschutz gesucht – und gefunden
Der Landkreis vermittelt Gesichts-Bedeckungen für alle Bürgerinnen und Bürger und Schutzausrüstung für medizinisches Personal. Landrat Stefan Rößle dankt allen Spendern.
Ab 27. April gilt in Bayern eine Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes in jeglicher Form für das Betreten von Einzelhandelsgeschäften und bei der Benutzung von Bus und Bahn. Allerdings haben viele Menschen noch keine entsprechende Ausrüstung. Deshalb hat das Regionalmanagement des Landkreises zusammen mit der Ehrenamtsbeauftragten eine Onlineplattform erstellt. Dort werden Ehrenamtliche aufgelistet, welche Masken oder Gesichtsschilder selbst herstellen. Bei diesen können Bestellungen gegen eine Spende aufgegeben werden.
Zudem bitten wir Unternehmen und Privatleute seit Kurzem um Materialspenden, damit Arztpraxen, Pflege- und Altenheime und auch als „nachrangig“ eingestufte medizinische Dienste mit ausreichend Schutzausrüstung ausgestattet werden können.

Was wird gesucht?
Im Privatbereich können selbstgenähte Mund-Nasen-Masken, Gesichtsschilder, sogenannte Face-Shields, aber auch Dienstleistungen, wie Gassi gehen und Einkaufsdienste auf unserem Regionalportal unter www.donauries.bayern/corona angeboten und abgerufen werden.
Im medizinischen Bereich wird persönliche Schutzausrüstung, wie Hand- und Flächen-desinfektionsmittel, Atemschutzmasken (FFP2, FFP3 und OP-Masken), Schutzmäntel, Infektionsschutzhandschuhe, Schutzbrillen und Ähnliches benötigt.

Wer bekommt die medizinische Schutzausrüstung?
Begünstigt werden neben Arztpraxen und Altenheimen insbesondere Hebammen, Physiotherapeuten, Zahnärzte, Sanitätshäuser, etc., welche die Staatsregierung als „nachrangig“ eingestuft hat und die deshalb nicht unmittelbar Güter vom THW bzw. dem Katastrophenschutz bekommen. Diese Gruppen und Einrichtungen werden gebeten sich unter coronahilfe@lra-donau-ries.de mit Ihrem Bedarf zu melden. Hildegard Frank und Jennifer Werner vom Regionalmanagement in der Stabsstelle Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit werden dann die Spendenangebote entsprechend verteilen.

Erste Erfolge
Landrat Stefan Rößle sprach allen Spenderinnen und Spendern, die sich bisher bereits gemeldet haben, für die große Unterstützung seinen Dank aus: „In dieser außergewöhnlichen Situation, zeugt es vom besonderen Zusammenhalt in unserer Heimat, dass Firmen wie selbstverständlich Ausrüstung spenden oder Privatpersonen, sei es durch Näharbeiten oder Materialspenden, ihre Unterstützung anbieten.“ Insbesondere hervorzuheben sind hier die Firmen Symrise, Zott und Airbus, sowie auf Vermittlung von MdL Wolfgang Fackler auch die Firma Gropper, die insgesamt 3.000 FFP3 Masken, 20.000 OP-Masken, 1000 N95-Masken, mehr als 2.500 wasserabweisende Schutzkittel und 500 l Handdesinfektionsmittel gespendet haben. Zu erwähnen ist auch die Initiative des Geschäfts Via del Gusto. Der Geschäftsinhaber hat zusammen mit seinen Kunden Gelder für Schutzausrüstung für eine Klinik in Italien gesammelt. Rund 10.000 Euro sind bei dieser Aktion zustande gekommen.
Falls Sie sich als Unternehmen auch beteiligen und uns unterstützen möchten, kommen Sie gerne auf uns zu! Bitte machen Sie so weiter und unterstützen uns, wo es Ihnen möglich ist. Gerade in Unternehmen finden sich oft Arbeitsschutzmittel, die dem medizinischen Bedarf sehr ähnlich sind.

Weitere Informationen
Sie suchen weitere Informationen zu den Themen Bürgerhotline, Unterstützungsnetzwerk, Hilfe für die Landwirtschaft, Erklärvideos für Kinder oder Infos zur Quarantäne? Diese und noch viele weitere Themen finden Sie unter: www.donauries.bayern/corona.
Ansprechpartner im Landratsamt sind das Regionalmanagement und das Büro für Ehrenamtliches Engagement in der Stabsstelle für Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit, an die man sich unter der Telefonnummer 0906/74-338 bzw. -143 wenden kann.

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23.04.2020 16:33

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 24.04.2020
Die Zahl der mit COVID-19 Infizierten im Landkreis Donau-Ries stieg gegenüber den Vortageswerten um 3 auf insgesamt 318. Hiervon gelten bereits 150 wieder als genesen.

Maskenpflicht – Strafe bei Missachtung; Anleitung zum richtigen Tragen
Ab Montag,27. April 2020 gilt in Bayern die Verpflichtung, in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr samt zugehörigen Bahnsteigen und Wartestellen, Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen.
Diese Verpflichtung gilt für alle Personen ab einem Alter von 6 Jahren.
Wie das Bayerische Staatsministeriums des Innern mitteilt, ist bei Verstößen ein Bußgeld in Höhe von 150 € vorgesehen.
Eine einfache Video-Anleitung zum korrekten Tragen und Anlegen von Mund-Nasen-Schutzmasken finden Sie mit vielen weiteren Informationen zum Thema Corona unter www.donauries.bayern/corona unter dem Reiter „Schutzausrüstung“.
Ab nächster Woche finden sich hier auch Kontaktadressen zu ehrenamtlichen Näherinnen und Nähern, welche gegen eine Spende selbstgenähte Mund-Nasen-Schutzmasken abgeben.

Privates Aufstellen von kleinen Maibäumen wird bei Einhaltung der Vorgaben geduldet
Nach Auskunft des Bayerischen Staatsministeriums des Innern wird das „Aufstellen eines kleinen Birkenbaumes vor dem Haus des/der Angebeteten als Bewegung an der frischen Luft“ als grundsätzlich zulässig erachtet, allerdings nur alleine, mit einer weiteren haushaltsfremden Person oder Angehörigen des eigenen Hausstandes.
In diesem Zusammenhang bitten wir darum, auch in der Freinacht die geltende Allgemeinverfügung dringend zu beachten. Feiern, naher Kontakt zu mehr als einer haushaltsfremden Person und das Aufhalten außerhalb der Wohnung, ohne einen triftigen Grund, sind nach wie vor nicht zulässig.
Das Polizeipräsidium Schwaben-Nord weißt in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass Freinachtscherze ausdrücklich nicht zulässig seien und geahndet werden.

Konstituierende Sitzungen neuer Gremien unter erschwerten Bedingungen – Landrat informiert
Zum 1. Mai beginnen die Amtszeiten der neu gewählten Gemeindeoberhäupter und –gremien. Um die neu gewählten Mandatsträgerinnen und –träger zu vereidigen, müssen die konstituierenden Sitzungen auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen zeitnahe stattfinden.
Videokonferenzen, verkleinerte Ausschüsse oder nicht-öffentliche Sitzungen sind in diesem wichtigen Falle nicht möglich. Sollten einzelne Personen aufgrund von Krankheit oder Quarantäne nicht teilnehmen können, stellt dies, solange die Beschlussfähigkeit des Gremiums gegeben ist, kein Problem dar. Der Amtseid kann bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden.
Diese und weitere Informationen wird Landrat Stefan Rößle allen neu gewählten Oberbürgermeistern, Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Region in der kommenden Woche im Rahmen eines Informationsgespräches mitteilen – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen.

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23.04.2020 16:33

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 23.04.2020

Die Zahl der bestätigt mit COVID-19 Infizierten im Landkreis Donau-Ries ist auf 315 gestiegen. Hiervon sind inzwischen 149 Personen wieder genesen.

Treffen der stationären Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Heute haben sich die Vertreterinnen und Vertreter der stationären Pflege- und Behinderteneinrichtungen im Landratsamt zu einem Informationsaustausch getroffen. Unter der Federführung von Herrn Landrat Rößle und der Beteiligung von Katastrophenschutz, Gesundheitsamt und Heimaufsicht (FQA) wurde intensiv über die aktuelle Situation in Pflege- und Behinderteneinrichtungen der Region diskutiert.

Voll des Lobes waren heute die Einrichtungen über die gute Arbeit des Gesundheitsamts zur Eindämmung des Coronavirus. Das Engagement bei der Rückverfolgung der Infektionsketten und der damit einhergehenden Maßnahmen sei beeindruckend.

Während derzeit nur einzelne Einrichtungen im Landkreis von COVID-19 betroffen sind, ist den Akteuren in diesem Bereich die besondere Gefährdungslage der dort lebenden Bewohner jedoch sehr bewusst. Die erforderlichen Maßnahmen, um eine Infizierung von Bewohnern oder Mitarbeitern zu verhindern, werden in den Einrichtungen ergriffen. Allen Beteiligten ist aber sehr bewusst, dass eine Ansteckung trotzdem jederzeit möglich ist.

Nach geltendem Recht können die Bewohner nicht daran gehindert werden, die Einrichtungen zeitweise zu verlassen. Es gelten auch für die stationären Einrichtungen die aktuellen Ausgangsbeschränkungen, wonach jeder angehalten wird, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Das Verlassen der Wohnung bei Vorliegen triftiger Gründe ist jedoch gestattet. Hierzu zählen ausdrücklich auch die Bewegung an der frischen Luft oder Einkäufe für die Gegenstände des täglichen Bedarfs. Was in einem Privathaushalt mit wenigen Bewohnern teilweise schon schwer fällt, kann in einer Einrichtung mit zahlreichen Bewohnern, wovon viele zu einer Risikogruppe zählen, schnell gefährlich werden.

Aufgrund der zahlreichen Anfragen und um dem Eigenschutz der Bewohner von Einrichtungen Rechnung zu tragen, empfiehlt das Landratsamt deshalb, die Bewohner und die Angehörigen mit besonderem Nachdruck darauf hinzuweisen, soziale Kontakte zu minimieren. Den Angehörigen und den Bewohnern wird daher auch im Umgang miteinander außerhalb der Einrichtung das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes empfohlen. Die Ausgangsbeschränkungen und Besuchsverbote sind nicht zuletzt zum Eigenschutz der Bewohner vor einer Infektion mit COVID-19 gedacht.

Die Beteiligten zeigten sich über den direkten Informationsaustausch, natürlich mit gebührendem Sicherheitsabstand und Mund-Nasenschutz bekleidet, sehr erfreut. Im gemeinsamen Gespräch konnten bereits erste Verbesserungspotentiale zum effektiveren Informationsaustausch aufgezeigt werden.
Auf Anregung des Landrats wird in den nächsten Wochen ein weiteres Treffen stattfinden: „Es liegt uns sehr am Herzen, die überaus wichtige Arbeit unserer Pflege- und Behinderteneinrichtungen bestmöglich zu unterstützen und für alle Anregungen und Rückfragen offen zu sein – gerade in dieser besonderen Situation“, zeigte sich Landrat Stefan Rößle über den ehrlichen und umfangreichen Austausch mit den regionalen Einrichtungen erfreut.

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22.04.2020 16:02

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 22.04.2020

​Die Zahl der mit COVID-19 Infizierten im Landkreis Donau-Ries stieg gegenüber den Vortageswerten um 8 auf insgesamt 305. Hiervon gelten bereits 145 wieder als genesen.
Leider gibt es auch zwei weitere Todesfälle mit bestätigter COVID-19-Infektion zu beklagen. Diese verstarben in der Donau-Ries-Klinik Donauwörth und dem Universitätsklinikum Augsburg.
Insgesamt steigt damit die Zahl der im Landkreis Donau-Ries Verstorbenen mit bestätigter COVID-19-Infektion auf 22.

Dürfen Kinder Mund-Nase-Schutzmasken tragen?
Wie das Gesundheitsamt mitteilt, stellt das Tragen von selbstgenähten Mund-Nase-Schutzmasken für Kinder bei sachgemäßer Benutzung kein Gesundheitsrisiko dar. Hier sei weder ein großer Atemwiderstand, noch die Ansammlung einer relevanten Menge CO2 zu erwarten.

Anders könne sich dies aber bei sehr dicht anliegenden Atemschutzmasken, beispielsweise einer FFP-Maske darstellen. Hier könne es aufgrund des erhöhten Atemwiderstandes und der möglicherweise noch nicht ausreichenden Kraft der Atemmuskulatur von Kindern durchaus zu Atemschwierigkeiten kommen, die bei Säuglingen und Kleinkindern gegebenenfalls auch gefährlich werden können.
Bei Atembeschwerden durch die Maske, sollte diese in jedem Fall abgenommen werden. Gegebenenfalls sollte Rücksprache mit dem Haus- oder Kinderarzt gehalten werden.

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21.04.2020 16:42
Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 21.04.2020

Die Zahl der nachweislich mit COVID-19 Infizierten im Landkreis Donau-Ries hat sich gegenüber den gestrigen Werten auf 297 erhöht. Hiervon gelten 142 als genesen.

Bedauerlicherweise ist auch ein weiterer Todesfall zu beklagen, der bestätigt mit COVID-19 infiziert war. Der insgesamt 20. mit COVID-19 infizierte Verstorbene, befand sich im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnehme nahe Rosenheim und verstarb im gehobenen Alter im dortigen Klinikum.

Erreichbarkeit des Bürgertelefons wird ab 22. April eingeschränkt – Informationen online
Aufgrund der insgesamt rückläufigen Anruferzahlen und der weitreichenden Informationsmöglichkeiten auf den Internetseiten der Bundes- und Landesministerien wird die Bürgerhotline ab Mittwoch, den 22.04.2020 nur noch werktags von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr erreichbar sein. Die Unterstützung durch die Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) ist weiterhin zur genannten Zeit (08:00 Uhr bis 13:00 Uhr) von Montag bis Freitag gegeben. Außerdem bieten psychosoziale Fachkräfte ihre Unterstützung unter der Rufnummer 0906/ 74 450 an. Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Seelsorge haben ein offenes Ohr für alle Anliegen. Die Wochenenderreichbarkeit des Bürgertelefons wird ausgesetzt.

Tagesaktuelle und gebündelte Informationen für viele Zielgruppen rund um das Thema Corona gibt es hier: www.donauries.bayern/corona.

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20.04.2020 16:31

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries

Die Zahl der Infizierten im Landkreis Donau-Ries ist über das Wochenende leicht angestiegen. Lag am vergangenen Freitag die Zahl der COVID-19 Infizierten noch bei 283 Personen, sind aktuell 291 Personen zu verzeichnen. Von diesen sind mittlerweile mindestens 126 Betroffene wieder genesen.

Leider ist aber auch ein weiterer Todesfall zu beklagen. Die Person war zuletzt in der Diakonie Harburg untergebracht.

Die Anzahl der bestätigten infizierten Verstorbenen hat sich somit auf 19 Personen erhöht.

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17.04.2020 13:42

​Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 17.04.2020


Seit gestern stieg die Zahl der mit COVID-19 Infizierten auf 283. Hiervon gelten 115 als genesen.

Landratsamt Donau-Ries ab Montag mit neuen Regelungen im Kundenverkehr
Ab Montag, 20. April, bitten wir zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger sowie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, beim Betreten der Dienststellen einen Mundschutz zu tragen.
Bürgerinnen und Bürger mit vereinbarten Terminen werden deshalb gebeten, eigene Schutzmasken mitzubringen, falls sie solche besitzen. Auch das Landratsamt wird erforderlichenfalls eigene Gesichtsmasken vorhalten.
Nach wie vor wird darum gebeten, wenn möglich, alle Behördenkontakte telefonisch oder online zu erledigen. Persönliche Termine in den Dienststellen des Landratsamtes Donau-Ries können auch weiterhin nur nach telefonischer oder onlinebasierter Terminvergabe ermöglicht werden.
Das Landratsamt bemüht sich nach wie vor trotz der Pandemie und der Ausrufung des Katastrophenfalles den Regelbetrieb aufrecht zu erhalten und wird dabei durch vom Freistaat Bayern gestellte Kräfte unterstützt. Diese Personen werden künftig in den vom Gesundheitsamt gebildeten Teams zur Ermittlung der Kontaktpersonen von an COVID-19 Erkrankten eingesetzt.

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16.04.2020 16:49

Informationen zu COVID-19 im Landkreis Donau-Ries vom 16.04.2020


In den vergangenen 24 Stunden hat sich die Zahl der mit COVID-19 Infizierten im Landkreis Donau-Ries um zwei Personen auf 277 erhöht.
Hiervon gelten 115 Personen bereits wieder als genesen.
In den vergangenen Tagen ist ein deutlicher Rückgang der Neuinfektionen in der Region zu beobachten. Diesen führt unser Gesundheitsamt auf die erlassenen Allgemeinverfügungen zurück. Auch das über die Feiertage gute Wetter, könnte hierbei eine Rolle gespielt haben.
Todesfälle in Seniorenheim in Reimlingen
In einem Seniorenheim in der Gemeinde Reimlingen haben sich in den letzten Tagen insgesamt drei Todesfälle ereignet. Nach einer Testung aller dort lebenden und arbeitenden Personen, ist ein Zusammenhang mit COVID-19 zu bestätigen. Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt wurden vor Ort Maßnahmen zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung getroffen.
Hinweis zu Todesfällen im Zusammenhang mit COVID-19
Die von uns vermeldeten bestätigten Todesfälle wurden auf das COVID-19-Virus positiv getestet und gelten folglich als Todesfälle in Zusammenhang mit der Viruserkrankung. Hierbei kann jedoch nicht sicher differenziert werden, ob die Summe der Grunderkrankungen mit der Infektion zusammen oder die COVID-19-Infektion selbst die Todesursache waren.
Der Großteil der bislang 17 Verstorbenen mit einer bestätigten COVID-19-Infektion wurde in den 1930er-Jahren geboren. Die bislang jüngste verstorbene Person war 60 Jahre alt.
Bürgerhotline und Psychosoziale Notfallversorgung im Landratsamt weiterhin erreichbar
Für allgemeine Fragen zu COVID-19 ist die am Landratsamt eingerichtete Bürgerhotline nach wie vor unter der Rufnummer 0906 74 443 von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 18.00 Uhr, sowie am Wochenende zwischen 13.00 und 16.00 Uhr erreichbar.
Zudem bieten psychosoziale Fachkräfte ihre Unterstützung unter der Rufnummer 0906 74 450 an. Die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für alle Anliegen.

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15.04.2020 16:09

Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Landkreis Donau-Ries

Die Zahl der mit COVID-19 infizierten Personen im Landkreis Donau-Ries hat sich seit gestern auf 275 erhöht.
Hiervon gelten 112 Personen bereits als genesen.
Leider ist auch ein weiterer Todesfall mit bestätigter COVID-19-Infektion zu beklagen. Die Person stammte aus dem Raum Donauwörth und verstarb im Universitätsklinikum Augsburg. Die Zahl der mit COVID-19 infizierten Verstorbenen im Landkreis Donau-Ries erhöht sich damit auf 17.

Auswirkungen der Situation auf die Maibaumtradition
Auf Grundlage der seit 20.03.2020 geltenden Allgemeinverfügung können Maifeiern leider nicht stattfinden. Nachdem die Ausgangsbeschränkungen das Verlassen der eigenen Wohnung lediglich aus triftigen Gründen erlauben, ist auch das Aufstellen von Maibäumen durch Privatpersonen oder Vereine aktuell nicht möglich.
Ob die für heute angekündigten Handlungsempfehlungen unmittelbare Auswirkungen auf die aktuell geltenden gesetzlichen Regelungen haben, gilt es abzuwarten.

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14.04.2020 17:14

Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Landkreis Donau-Ries

Über die Osterfeiertage hat sich die Zahl der bestätigt am COVID-19-Virus Erkrankten von 253 auf 263 Personen erhöht.
In diesem Zeitraum sind leider vier weitere Todesfälle im Landkreis hinzugekommen.
Einer dieser Todesfälle ist im Harburger Seniorenheim zu beklagen, eine weitere Person verstarb in der Donau-Ries-Klinik Donauwörth. Zwei Personen verstarben in ihrem Wohnumfeld im Ries.
Die Zahl der mit COVID-19 infizierten Verstorbenen im Landkreis Donau-Ries erhöht sich damit auf 16.
Erfreulich ist die Nachricht, dass inzwischen 106 Personen wieder genesen sind. Als genesen gelten Personen, welche aus der Quarantäne entlassen wurden. Diese wird bei COVID-19-Fällen erst dann beendet, wenn 48 Stunden lang keine Symptome mehr bestehen und mindestens 14 Tage seit dem Symptombeginn vergangen sind.


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09.04.2020 16:17

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 253 bestätigte Erkrankte. Hiermit zusammenhängend wird seitens des Gesundheitsamtes aber auch die Aussage getroffen, dass die Zahl der mild verlaufenden Fälle deutlich höher ist, als die Zahl der schweren Verläufe. Die Anzahl der bestätigten infizierten Verstorbenen hat sich auf insgesamt 12 Personen erhöht. Im Vergleich zur gestrigen Meldung sind somit zwei neue Todesfälle dazugekommen. Die Personen sind im Krankenhaus Donauwörth verstorben. Eine Person davon war im Seniorenheim in Harburg untergebracht.

Im gemeinsamen Kommunalunternehmen Kliniken und Seniorenheime (gKU) sind seit Ausbruch der Covid-19-Pandemie bis heute insgesamt 17 Beschäftigte auf den Virus positiv getestet worden. Der Krankheitsverlauf ist bei allen mit geringen Symptomen verbunden, eine stationäre Behandlung ist bei keinem angezeigt. Der Großteil der Betroffenen wird in Kürze genesen sein und ihren Dienst am gKU wieder aufnehmen können. In Betracht der hohen Anzahl von Beschäftigten am gKU und den vielen Testungen kann von einer geringen Anzahl von Infizierten gesprochen werden. Vom gKU wird alles unternommen, damit von den infizierten Personen keine weiteren Mitarbeiter und Patienten angesteckt werden.

Landratsamt richtete drei Koordinierungsstellen ein
Zur Bewältigung der Corona-Krise und Koordinierung der zahlreichen Hilfsangebote mit den entsprechenden Bedarfsnachfragen hat das Landratsamt zwischenzeitlich drei Koordinierungsstellen eingerichtet. Hier nochmals ein Überblick:
Da die Zuteilung der zentral zugewiesenen Schutzausrüstungsgegenstände an die vorrangigen Bedarfsträger (z.B. ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe u.ä., Hospize) zwar auf Hochtouren läuft, aber dennoch das zugewiesene Material für den Landkreis Donau-Ries mengenmäßig unter dem benötigten Bedarf liegt, können derzeit leider die nach Vorgabe der Staatsregierung als nachrangig eingestufte Gruppen wie Hebammen oder Physiotherapeuten nicht mit der entsprechenden Schutzausrüstung versorgt werden. Landrat Rößle hat daher Firmen, Organisationen oder Private um Unterstützung bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (z.B. Mundschutz, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, etc.) gebeten. Firmen, Organisationen oder Private die Schutzausstattung spenden möchten, richten diese Informationen bitte an das Regionalmanagement unter 0906/74-338 oder an coronahilfe@lra-donau-ries.de .

Um genügend Erntehelfer zu finden, wurde jetzt die Aktion "Das Land hilft" gegründet. Hier können Menschen, die gerade in ihren Berufen freigestellt sind, arbeitslos sind, Schüler, Studenten oder Rentner sich anmelden und sich als Erntehelfer engagieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Einweisung erfolgt entsprechend der Tätigkeiten. Für ausreichend Schutz vor Infektionen ist gesorgt. Der Arbeitslohn ist je nach Landwirt und Aufgabenbereich unterschiedlich. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.wirtschaft-donauries.bayern/donaurieshilft

Erledigungen wie Einkaufen, Medikamentenabholungen oder mit dem Hund Gassi gehen sind für manche Menschen zum Problemfall geworden. In vielen Städten und Gemeinden des Landkreises Donau-Ries haben sich daher kommunale oder ehrenamtliche Initiativen gegründet, die dieses Problem aufgreifen. Hier erledigen schulbefreite Jugendliche, Sportler, Unternehmungswillige, Vereine oder auch Gemeindemitarbeiter die Erledigungen für diese Risikogruppen. Eine landkreisweite Sammlung und Bündelung dieser Initiativen und eine Gesamtdarstellung mit Angabe von Kontaktdaten und Ansprechpartnern soll die Vernetzung der Hilfesuchenden und der Hilfebietenden erleichtern. Bedürftige können sich daher nun über das Regionalportal oder die Bürgerhotline des Landkreises informieren und die Kontaktdaten der jeweiligen Unterstützungsstelle erfragen. Das Unterstützungsnetzwerk Donau-Ries ist auf dem Regionalportal unter www.donauries.bayern/coronahilfe zu finden.
Gesteuert wird das Unterstützungsnetzwerk über die Koordinierungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement in der Stabsstelle für Kreisentwicklung und Nachhaltigkeit, an die man sich unter der Mail-Adresse ehrenamt@lra-donau-ries.de oder der Telefonnummer 0906/74-143 wenden kann.

Erreichbarkeit der Bürger-Hotline über die Osterfeiertage
Hinsichtlich der Erreichbarkeit unserer Bürger-Hotline über die Osterfeiertage möchten wir darüber informieren, dass von Karfreitag (10.04.2020) bis einschließlich Ostermontag (13.04.2020) die Kolleginnen und Kollegen der Psychosozialen Notfallversorgung von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der gewohnten Telefonnummer 0906/74-443 tätig sind. Ab Dienstag, den 14.04.2020 wird die Bürger-Hotline werktags wieder von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr und an den Wochenenden von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar sein.

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08.04.2020 16:47

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries


Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 252 bestätigte Erkrankte.

Nach Rückmeldung der Krankenhäuser werden derzeit 42 Fälle stationär behandelt. Davon sind 6 Personen auf der Intensivstation auf Beatmungsmaßnahmen angewiesen. Bestätigt werden kann seitens des Gesundheitsamtes, dass die Zahl der mild verlaufenden Fälle deutlich höher ist, als die Zahl der schweren Verläufe.

Unter den 11 verstorbenen Bewohnern im Seniorenheim in Harburg konnte in bisher 5 Fällen der Nachweis einer vorliegenden Covid-19-Erkrankung geführt werden. Die übrigen Bewohner sowie auch das Personal wurden einer Reihentestung unterzogen, um infizierte Personen zu identifizieren; einzelne Befunde stehen noch aus. Insgesamt sind 23 Mitarbeiter und 15 Bewohner positiv getestet worden. Neben umfassenden Quarantänemaßnahmen wurde das Heim nach infektiologischen Gesichtspunkten intern umstrukturiert, so dass die Versorgung der Bewohner nun in 2 getrennten Bereichen erfolgen kann. Die Zuteilung des Personals erfolgte in Abhängigkeit vom Testergebnis und unter vorgegebenen Bedingungen des Gesundheitsamtes. Zusätzlich wurde das Seniorenheim durch Sonderlieferungen mit Atemmasken und Pflegekitteln unterstützt. Ebenfalls wurde das Personal des Sozialstation Harburg einer Reihentestung unterzogen. Hier sind 4 Mitarbeiter positiv getestet worden. Im Rahmen der sich anschließenden Ermittlungen konnten die Kontakte hier bereits nachvollzogen werden. Da die Mitarbeiter untereinander kaum Kontakt haben, mussten weniger umfangreiche Quarantänemaßnahmen ergriffen werden. Die betreuten Patienten wurden als Kontaktpersonen bereits ermittelt und verständigt.

Die Anzahl der bestätigten infizierten Verstorbenen hat sich auf insgesamt 10 Personen erhöht.
Im Vergleich zur gestrigen Meldung ist ein neuer Todesfall dazugekommen. Die verstorbene Person war zuletzt stationär im Krankenhaus Donauwörth untergebracht.

Erreichbarkeit der Bürger-Hotline über die Osterfeiertage
Hinsichtlich der Erreichbarkeit unserer Bürger-Hotline über die Osterfeiertage möchten wir darüber informieren, dass von Karfreitag (10.04.2020) bis einschließlich Ostermontag (13.04.2020) die Kolleginnen und Kollegen der Psychosozialen Notfallversorgung von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr unter der gewohnten Telefonnummer 0906/74-443 tätig sind. Ab Dienstag, den 14.04.2020 wird die Bürger-Hotline werktags wieder von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr und an den Wochenenden von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr erreichbar sein.

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07.04.2020 17:16

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries


Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 235 bestätigte Erkrankte. Bei zwei im Seniorenheim in Harburg verstorbenen Personen haben die Testergebnisse nun ebenfalls einen Nachweis des Corona-Virus ergeben. Die Anzahl der bestätigten infizierten Verstorbenen hat sich auf insgesamt 9 erhöht

Führungsgruppe Katastrophenschutz schaltet ergänzend zum Bürgertelefon ein Seelsorgeangebot
Vor vier Wochen wurde im Landratsamt für Fragen und Anliegen der Bürger in Sachen Corona eine Bürger-Hotline eingerichtet. Werktags ist die Hotline zwischen 8:00 Uhr und 18:00 Uhr erreichbar. An den Wochenenden ist eine Erreichbarkeit von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr gewährleistet. Insgesamt wurden bisher 52 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamtes in 130 Schichten am Bürgertelefon eingesetzt. Diese beantworteten dabei ein breites inhaltliches Fragen-Tableau. Neben einem „harten Kern“ an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in den vergangenen Wochen mehrfach berücksichtigt worden sind, kann auch immer wieder auf sogenannte Springer zurückgegriffen werden. Die Bürger-Hotline wird zudem seit 23. März durch Seelsorger und Kräfte der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) unterstützt. Dadurch sorgt das Team der Notfallversorgung auch für eine personelle Entlastung des Landratsamtes.

Die Anzahl der Anrufe variiert je nach Wochentag. Bisher erreichten das Landratsamt insgesamt 3200 Anrufe. Knapp 1.000 Telefonate führten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline in der Woche nach Bekanntgabe der Schul- und Kitaschließungen. In der Woche nach Verkündigung der Ausgangsbeschränkung mussten beispielsweise insgesamt knapp 900 Anrufe abgewickelt werden.

Die Führungsgruppe Katastrophenschutz wird in einem weiteren Schritt ab 8. April nun eine eigene Nummer freischalten, über diese ausschließlich psychosoziale Fachkräfte den Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis Donau-Ries für Gespräche zur Verfügung stehen. Dieses Angebot der Seelsorge kann unter 0906/74-450 genutzt werden. Die Mitarbeiter haben ein offenes Ohr für alle Anliegen.

Erwähnenswert ist dabei, dass bereits seit 2007 die Psychosoziale Notfallversorgung mit einem festen Fachberater in der Führungsgruppe Katastrophenschutz vertreten ist. Dieser startete im Jahr 2010 die Ausbildung der Disponenten des Bürgertelefons.

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06.04.2020 16:54

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries


Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 214 bestätigte Erkrankte.

Im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Corona-Virus im Seniorenheim in Harburg hat sich im Nachgang ein weiterer positiver Befund bei einem verstorbenen Bewohner ergeben. Somit erhöhen sich die Anzahl der positiv auf Covid-19 getesteten auf insgesamt 6 bestätigte Covid-19 Tote im Landkreis Donau-Ries. Zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Bewohner wurden vom Gesundheitsamt umfangreiche Maßnahmen getroffen. So wurden neben der Einzelzimmerunterbringung für die Bewohner und der Unterteilung des Heims in positiv und negativ getestete Personen unter anderem auch ein Aufnahme- und Verlegungsstopp für das Heim (Ausnahme: Krankenhausbehandlung) angeordnet. Ein Aufnahmestopp gilt seit dem 03. April aufgrund einer Allgemeinverfügung für alle Pflegeeinrichtungen.

Corona-Testzentrum in Monheim
Das am Kreisbauhof Monheim eingerichtete Corona-Testzentrum ist am 02. April gestartet. Die Testungen werden dort dienstags, donnerstags und samstags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr vorgenommen. Das Corona-Testzentrum ist ohne Komplikationen erfolgreich angelaufen. Bislang konnten rund 50-60 Personen getestet werden. Das Gesundheitsamt nutzt ebenso das Testzentrum dienstags und donnerstags für eigene Ermittlungen.

Hinweise zur Anfahrt
Wie bereits berichtet werden am Eingang zum Corona-Testzentrum Kontrollen durchgeführt.
Das Landratsamt bittet in diesem Zusammenhang, dass die vorgeladenen Testpersonen nicht zu früh vor Öffnung des Testzentrums anreisen sollen, um ein erhöhtes Verkehrsaufkommen am Kreisbauhof Monheim zu vermeiden.

Landrat Stefan Rößle bittet um Materialspenden – „Unser Landkreis hält zusammen“
Auf die Sicherstellung der medizinischen Versorgung im Landkreis legt das Landratsamt Donau-Ries ein enormes Augenmerk, um im Falle steigender Fallzahlen an infizierten Covid-19-Patienten bestmöglich gerüstet zu sein.
Die Zuteilung der zentral zugewiesenen Schutzausrüstungsgegenstände an die vorrangigen Bedarfsträger (z.B. ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe u.ä., Hospize) läuft zwar auf Hochtouren, aber dennoch liegt das zugewiesene Material für den Landkreis Donau-Ries mengenmäßig unter dem benötigten Bedarf. So können nach Vorgabe der Staatsregierung derzeit nach vorgegebener Einstufung leider nachrangige Gruppen wie Hebammen oder Physiotherapeuten nicht mit der entsprechenden Schutzausrüstung versorgt werden.

Landrat Stefan Rößle hofft auf einen starken Zusammenhalt im Landkreis Donau-Ries während der Corona-Krise und bittet um Mithilfe und Unterstützung. „Unser Landkreis hält auch in Krisenzeiten zusammen“, so Landrat Rößle.
Landrat Rößle freut sich auf freiwillige Mithilfe durch Firmen, Organisationen oder Private, um die Alten- und Pflegeheime sowie ambulante und stationäre Einrichtungen bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung (z.B. Mundschutz, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, etc.) zu unterstützen.

Der Kreischef ist der Ansicht, dass sich der Landkreis und die dort lebende Bevölkerung durch freiwillige Spenden dadurch solidarisch zeigt und den genannten Einrichtungen (z.B. Alten- und Pflegeheime, etc.) unter die Arme greifen kann.
Landrat Rößle dankte neben den Mitarbeitern im Landratsamt allen Menschen des Landkreises Donau-Ries für bisher signalisierte Hilfsangebote und deren Bereitschaft zur Mithilfe auf freiwilliger Basis.
Firmen, Organisationen oder Private die Schutzausstattung (z.B. Mundschutz, Schutzanzüge, Desinfektionsmittel, etc.) spenden möchten, richten diese Informationen bitte an das Regionalmanagement unter 0906/74-338 oder an coronahilfe@lra-donau-ries.de .

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03.04.2020 13:00

Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 173 bestätigte Erkrankte.


Die Situation im Pflegeheim in Harburg stellt sich aktuell so dar, dass inzwischen alle Mitarbeiter sowie Bewohner getestet wurden. Die Ergebnisse der aktuellen Testungen stehen teilweise noch aus. Insgesamt sind aber bereits 20 Mitarbeiter positiv getestet.
Aufgrund der fehlenden nachträglichen Rückverfolgbarkeit aller Kontakte zwischen dem Personal und den Bewohnern innerhalb des Hauses werden alle Mitarbeiter und Bewohner als enge Kontaktpersonen gewertet. Insgesamt liegt die Zahl der Kontaktpersonen daher im Zusammenhang mit diesem Ausbruch bei circa 100 Personen. Eine positiv getestete Patientin befand sich – Stand 02.04.2020 – noch im Seniorenheim, zwei andere positiv getestete Personen wurden stationär eingewiesen.

Die Bewältigung der Corona-Pandemie und der Schutz der Menschen in unserem Landkreis hat im Landratsamt oberste Priorität. Insgesamt kümmern sich derzeit rund 200 Personen im Landratsamt um das Thema Corona. Aus den sogenannten systemrelevanten Bereichen des Landratsamtes, wie beispielsweise dem Gesundheitswesen, dem Sicherheitswesen, der Pressestelle, dem Personal- und Hauptamt oder der EDV sind bis zu 40 Mitarbeiter hierfür im Einsatz. Dazu kommen derzeit 160 Mitarbeiter aus dem Haus aus nicht systemrelevanten Bereichen, die an der Bürger-Hotline, im Unterstützungspool für das Gesundheitsamt, in der Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), in der Nachtschicht der FüGK und in der Rufbereitschaft der EDV eingesetzt sind. Außerdem erhielt das Landratsamt Abordnungen bzw. Zuweisungen von Freiwilligen aus den Ministerien. 12 Mitarbeiter (Lehrer, Gerichtsvollzieher, Medizinstudenten, Ärzte, etc.) wurden auf diesem Weg zur Unterstützung zugewiesen.

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01.04.2020 16:48

Corona-Virus – Landrat Stefan Rößle informiert über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Donau-Ries


Das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries meldet mittlerweile 113 bestätigte Erkrankte.

Im Seniorenheim in Harburg ist eine weitere Person verstorben. Insgesamt sind dort nun leider 9 Todesfälle eingetreten. Bei zwei der Verstorbenen haben die Testungen mittlerweile den Nachweis auf eine Infektion mit dem Corona-Virus ergeben. Aufgrund der epidemiologischen Erkenntnisse ist jedoch davon auszugehen, dass alle Verstorbenen einem Covid-19-Ausbruch zuzurechnen sind. Das Gesundheitsamt hat alle erforderlichen Maßnahmen zum bestmöglichsten Schutz der Bewohner des Heimes und des Pflegepersonals eingeleitet und steht hierzu auch in engem Kontakt mit der Regierung von Schwaben. Zwischenzeitlich wurden auch bereits alle dem Gesundheitsamt genannten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenheims getestet. Zu der Situation in dem Pflegeheim informierten Landrat Stefan Rößle und die Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Raffaella Hesse zudem auch in der Telefon-Pressekonferenz am 1. April.

Leider ist zudem ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus zu beklagen. Im Stiftungskrankenhaus in Nördlingen verstarb eine Person fortgeschrittenen Alters. Die verstorbene Person hatte auf intensivmedizinische Maßnahmen, u.a. auch auf eine maschinelle Beatmung, verzichtet.

Da mit der steigenden Anzahl der Infizierten und der hiermit verbundenen Zahl der Kontaktpersonen auch die Anforderungen an das Gesundheitsamt steigen, wurde die Abteilung mit weiterem Personal verstärkt. Am 1. April wurden von der Regierung von Schwaben zwei Ärzte, jeweils in Teilzeit, zur Unterstützung zugewiesen. Außerdem wurden schon vor einiger Zeit sogenannte Ermittlerteams gebildet, die das Gesundheitsamt bei der Feststellung und Betreuung von Personen unterstützen, die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. Nachdem sich abzeichnete, dass diese Teams aufgrund der steigenden Fallzahlen nicht mehr ausschließlich aus den Mitarbeitern des Landratsamtes gebildet werden können, wurden nun vom Freistaat Lehrer, angehende Gerichtsvollzieher und Mitarbeiter von anderen Ämtern für diese Tätigkeit am Gesundheitsamt des Landratsamtes vermittelt.

Corona-Testzentrum in Monheim startet am 02.04.2020
Die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FügK) im Landratsamt Donau-Ries hat zusammen mit dem Versorgungsarzt und seinem hausärztlichen Arbeitsstab ein Konzept für die Umsetzung eines Corona-Testzentrums entwickelt. Das geplante Testzentrum wird auf dem Gelände des Kreisbauhofes in Monheim (Ludwig-Thoma-Str. 1, 86653 Monheim) eingerichtet.
Das Corona-Testzentrum geht erstmals am 02. April 2020 an den Start. Das Testzentrum wird durch das Gesundheitsamt des Landratsamtes Donau-Ries und die niedergelassenen Hausärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) genutzt. Dort wird erstmals ab 02. April 2020 die Kassenärztliche Vereinigung Bayern jeweils dienstags, donnerstags und samstags in der Zeit von 16 bis 18 Uhr das Testzentrum in Betrieb nehmen.

Wer wird im Corona-Testzentrum getestet?
Im Corona-Testzentrum Monheim können die Abstriche in der genannten Betriebszeit nur für Personen erfolgen, die von den niedergelassenen Hausärzten oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst eine entsprechende Diagnose gestellt bekommen haben und wenn ein Termin vereinbart wurde. Auch das Gesundheitsamt wird das Testzentrum für Testungen in den laufenden Ermittlungen nutzen.

Wie erfolgt die Terminvergabe
Die Termine für die Abstriche werden über die niedergelassenen Hausärzte vergeben. Die Entscheidung über eine erforderliche Testung wird vom Hausarzt an den zuständigen Versorgungsarzt weitergeleitet. Das Gesundheitsamt wird erforderliche Testtermine in Eigenregie vereinbaren.
Am Eingang zum Corona-Testzentrum werden Kontrollen durchgeführt. Personen ohne Termin müssen leider am Corona-Testzentrum abgewiesen werden.

Grundlage für den Betrieb eines Testzentrums ist die Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung.

Abschließend appelliert die Landkreisverwaltung an die Bevölkerung, sich auch weiterhin an die geltenden Regelungen bzw. Ausgangsbeschränkungen zu halten.
Allgemeine Fragen und Anliegen zum Thema Corona-Virus beantworten die Mitarbeiter der Landkreisverwaltung in der eigens eingerichteten Bürger-Hotline unter 0906/74-443.


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Zum Archiv aus dem Monat März 2020 gelangen Sie hier.

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