Senioren & Menschen mit Behinderung

Der Landkreis Donau-Ries sieht das Thema Inklusion als oberstes Ziel und möchte das Leben und die Würde von Menschen mit Behinderung schützen, die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten, Benachteiligung beseitigen und verhindern, sowie behinderten Menschen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen.

Auch das Thema „Seniorenpolitik“ betrifft die ganze Gesellschaft, sowohl die Jungen wie auch die Älteren. Deshalb ist es von Vorteil, wenn eine zukunftsorientierte Seniorenarbeit in einer kommunalen Grundkonzeption verankert ist. Hierfür steht das Seniorenpolitische Gesamtkonzept im Landkreis Donau Ries.

Die Aussagen und Empfehlungen im Seniorenpolitischen Gesamtkonzept sollen Impulse für die künftige Seniorenpolitik des Landkreises und seiner Städte, Märkte und Gemeinden geben. Es dient den politisch Verantwortlichen und der Verwaltung als Handlungs- und Entscheidungsgrundlage.

Kontakt
  • Christian Trollmann
    Sachbearbeitung
    phone 0906 74-546
    mail christian.trollmann@lra-donau-ries.de
  • Beauftragter für die Belange von Menschen mit einer Behinderung

    Der Landkreis Donau-Ries sieht das Thema Inklusion als oberstes Ziel und möchte das Leben und die Würde von Menschen mit Behinderung schützen, die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft gewährleisten, Benachteiligung beseitigen und verhindern, sowie behinderten Menschen eine selbstbestimmte Lebensführung ermöglichen.

    Als Ansprechpartner steht Ihnen Christian Trollmann, Beauftragter für die Belange von Menschen mit einer Behinderung im Landkreis Donau-Ries, zur Verfügung.

     

    Seniorenpolitisches Gesamtkonzept

    Die bayerischen Landkreise werden durch Artikel 69 des Gesetzes zur Ausführung des Sozialgesetzes (AGSG) verpflichtet, ein Seniorenpolitisches Gesamtkonzept aufzustellen. Die letzte Fassung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes im Landkreis Donau-Ries wurde im Jahr 2010 vom Kreistag verabschiedet. Aktuell befindet sich das Seniorenpolitische Gesamtkonzept in der Überarbeitung.  

    Die zentrale Zielsetzung des integrativen, regionalen Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes ist, die Lebensbedingungen in den Kommunen so zu gestalten, dass sie den Bedürfnissen und Wünschen der älteren Bürgerinnen und Bürger entsprechen, die dort wohnen bleiben wollen, wo sie bisher auch gewohnt haben. Dazu gehört auch, den Grundsatz „ambulant vor stationär“ umzusetzen und zur Erhaltung eines möglichst langen selbstbestimmten und eigenverantwortlichen Lebens in der eigenen Häuslichkeit und zur Vermeidung von Pflegebedürftigkeit beizutragen.

    Das Konzept will neben dem künftigen Bedarf an Pflege und Betreuung auch das gesamte Leben der älteren Bevölkerung berücksichtigen. Um dies zu erreichen, gliedert sich das Konzept in elf verschiedene Handlungsfelder:

    1. Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung
    2. Wohnen zu Hause
    3. Beratung, Information und Öffentlichkeitsarbeit
    4. Präventive Angebote
    5. Gesellschaftliche Teilhabe
    6. Bürgerschaftliches Engagement für und von Seniorinnen und Senioren
    7. Betreuung und Pflege
    8. Unterstützung pflegender Angehöriger
    9. Angebote für besondere Zielgruppen
    10. Kooperations- und Vernetzungsstrukturen
    11. Hospiz- und Palliativversorgung

    Zu den einzelnen Handlungsfeldern gibt es Vorschläge für Maßnahmen, wie Verbesserungen für die Lebenssituation der älteren Landkreisbürger erreicht werden können. In die Freiheit der Städte, Märkte und Gemeinden wird nicht eingegriffen, die Umsetzung der Vorschläge liegt deshalb weitgehend in der Hand der Kommunen.

    Die im Rahmen des Seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes erstellte Pflegebedarfsplanung wurde 2015 mit einem Planungshorizont bis 2020 aktualisiert. Im Jahr 2017 wurde im Rahmen einer Evaluation geprüft, ob die Prognosen noch zutreffend sind. Dabei ergab sich, dass die Grundsituation weitgehend mit 2015 noch vergleichbar ist. Im Jahr 2019 wurde erneut eine Pflegebedarfsprognose durchgeführt. Auf dieser Grundlage folgte eine Anpassung der Förderrichtlinien, wobei eine Evaluierung (auch im Hinblick der Förderrichtlinien des Freistaates Bayern PflegesoNah) vorgesehen war und auch vollzogen wurde.

    Seit April 2019 gibt es einen zentralen Ansprechpartner bei allen Fragen rund um das Seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises Donau-Ries (siehe Kontaktmöglichkeit).

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