Senioren- und Inklusionsbeauftragte in den Kommunen
Kümmerer vor Ort: Gemeinsam die Zukunft unserer Gemeinden gestalten
Wie wollen wir im Alter leben? Wie stellen wir sicher, dass Menschen mit Behinderung voll am Gemeindeleben teilhaben können? Angesichts des demografischen Wandels werden diese Fragen immer dringlicher.
Warum „Kümmererstrukturen“ jetzt so wichtig sind
Aktuelle Studien und unsere regionalen Planungskonzepte zeigen: Der Unterstützungsbedarf im Landkreis Donau-Ries wird in den kommenden Jahren deutlich zunehmen. Gleichzeitig sinkt das Potenzial für informelle Pflege durch Angehörige. Umso wichtiger ist es, dass unsere Städte und Gemeinden als „Ankerpunkte“ fungieren.
Senioren- und Inklusionsbeauftragte sind dabei das Herzstück dieser Entwicklung. Sie bilden die Schnittstelle zwischen Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und dem Landratsamt.
Das Ehrenamt mit Profil: Brückenbauer in der Kommune
Der neu veröffentlichte Orientierungsleitfaden (Stand: Dezember 2025) bietet eine klare Hilfestellung für die Arbeit der Beauftragten in unseren Kommunen. Er definiert Handlungsfelder und zeigt auf, wie wertvoll dieses Engagement ist:
- Erste Anlaufstelle:Sie sind Vertrauenspersonen, die bei Fragen zu Seniorenarbeit und Inklusion beraten und an Fachstellen vermitteln.
- Impulsgeber:Sie tragen die Bedürfnisse der Zielgruppen direkt in den Gemeinderat und helfen dabei, barrierefreie und altersgerechte Strukturen zu schaffen.
- Netzwerker:Sie fördern das Miteinander im Ort – von der Nachbarschaftshilfe bis hin zu generationsübergreifenden Projekten.
Ein Leitfaden für Gemeinden und Aktive
Ob Sie bereits als Beauftragte(r) tätig sind, dieses Amt in Ihrer Gemeinde neu schaffen möchten oder sich für ein Ehrenamt interessieren: Der Leitfaden bietet Ihnen alle wichtigen Informationen zu Rahmenbedingungen, rechtlichen Grundlagen und konkreten Praxisbeispielen.
Gestalten Sie die Lebensqualität in Ihrer Heimat aktiv mit. Eine starke Gemeinschaft braucht Menschen, die hinhören, vermitteln und bewegen.