100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Alkmene

Geschichte:

1930 am Institut für Acker- und Pflanzenbau Müncheberg aus 'Geheimrat Oldenburg' x 'Cox Orange'. Seit 1962 im Handel

Frucht:

Klein bis mittelgroß (ca. 100 g). Gleichmäßig stumpf kegelförmig. Flache, faltige Kelcheinsenkung mit geschlossenem Kelch. Der kurze dicke Stiel liegt in einer engen Stielgrube. Schale glatt, dünn, trocken. Grüngelb bis goldgelb mit verwaschener roter Deckfarbe und hellen Schalenpunkten. Fruchtfleisch ist gelblich-weiß, feinzellig, mittelfest und saftig mit edlem Aroma, etwas säuerlicher Geschmack.

Reifezeit:

Anfang September bis Anfang Oktober, aufgrund des kurzen Stiels nur mäßig gut pflückbar. Lagerfähig bis ca. November.

Standort:

Bevorzugt warme Lagen, aber auch trockenere nährstoffreiche Böden bis in mittlere windgeschützte Höhen werden akzeptiert. Für Spätfrostlagen ungeeignet.

Anfälligkeit:

Feuerbrand, Schorf, Mehltau, Spinnmilben, Triebsucht

Blüte:

Früh, dadurch frostgefährdet. Guter Pollenspender. Starker Fruchtansatz, sollte immer ausgedünnt werden. Die Früchte bleiben sonst klein und der Baum erschöpft sich früh.

Sonstiges:

Traditionelle und äußerst beliebte Tafelobstsorte, robuste Sorte, eignet sich auch in Höhenlagen.


http://www.baumschule-horstmann.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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