100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

↓ Mehr anzeigen ↓
Kontakt

Es wurden keine Einträge gefunden.

Champagner Renette

Geschichte:

Vermutlich aus der Champagne. Wurde 1799 vom Pomologen Diel als 'Loskrieger' beschrieben.

Frucht:

Mittelgroßer (ca. 100 g), flachrunder Apfel. Flache Kanten. Unterschiedlich lange Stiele in berosteter Stielgrube. Schale glatt, stark glänzend, schwach fettig und druckempfindlich. Zur Reife grünlichgelb, sonnenseits rötlich verwaschen. Feine, gelbliche Punkte oder hellere Tupfen, Rostflecken selten. Grobes weißes saftiges Fruchtfleisch. Angenehm säuerlicher Geschmack mit schwachem Aroma.

Reifezeit:

Früchte nicht vor Mitte Oktober ernten; halten dann bis Juni und sogar ein Jahr, dabei bleiben sie saftig. Genussreife ab ca. Dezember. Direkt vom Baum nicht genießbar.

Auf idealen Standorten regelmäßiger und hoher Ertrag.

Standort:

Gedeiht auf nahrhaftem, ausreichend feuchtem Boden auch bis in windige Höhenlagen. Trockenen Boden verträgt er nicht, gedeiht auf Grasland und ist zu Straßenpflanzungen besonders geeignet. In warmen Lagen reifen die Triebspitzen nicht ausreichend aus, deshalb ist das Holz dort häufig nicht frostfest.

Anfälligkeit:

Stark Feuerbrand anfällig. In feuchten Lagen anfällig für Schorf und Obstbaumkrebs.

Blüte:

Sehr späte und lang anhaltende, unempfindliche Blüte. Bei starkem Ansatz unbedingt Ausdünnen, um große Früchte zu gewährleisten.

Sonstiges:

Sorte ist besonders für landwirtschaftlichen Obstbau zu empfehlen.


http://www.obstsortendatenbank.de, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

Es wurden keine Einträge gefunden.