100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Danziger Kantapfel

Danziger Kantapfel

Hervorragender Tafel- und Wirtschaftsapfel.

Geschichte:

Unbekannt. Wurde 1703 als 'Rosenhäger' auf Rügen bekannt.

Frucht:

Meist mittelgroß (ca. 150 g). Flach verlaufende Rippen, ausgeprägte Kante. Früchte von älteren Bäumen sind kleiner mit weniger Geschmack. Kurzer, dünner Stiel in strahlig berostete Stielgrube. Schale fein, glatt, fettig sich anfühlend. Grundfarbe grünlichgelb, auf der Sonnenseite, oft auf ganzen Frucht karmesinrot verwaschen, gefleckt und geflammt, auch gestreift. In feuchten Jahren flächig rot mit bräunlicher Tönung. Das Fruchtfleisch ist weißlich-gelb, unter Schale oft gerötet und grünlich geadert. Es ist etwas mürbe saftig und fein, rosenartig gewürzt, süßweinig und äußert erfrischend.

Reifezeit:

Je nach Lage bereits ab Anfang September. Die Äpfel sind gut windfest. Frucht direkt vom Baum genießbar. Bis ca. Januar haltbar. Nicht für das Kühllager geeignet.

Standort:

Stellt an Boden und Lage keine hohen Ansprüche und ist ein ausgesprochener Gebirgsobstbaum. Verträgt Trockenheit nicht besonders gut.

Anfälligkeit:

In niedrigen Lagen anfällig für Schorf und Mehltau. Auf schweren und nassen Böden tritt stark Obstbaumkrebs auf. Empfindlich gegenüber Kupfer- und Schwefelpräparaten.

Blüte:

Späte, große, unempfindliche, lang anhaltende Blüte. Guter Pollenspender.

Sonstiges:

Kann sehr alt werden


Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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