100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Flandrischer Rambur

Geschichte:

Stammt aus Belgien. Erstbeschreibung 1833 durch den Pomologen Diel.

Frucht:

Sehr großer, flachrunder, etwas ungleichmäßig gebauter Apfel. Wird über 100 mm breit, 80 mm hoch. Rippen flach und unregelmäßig über die Frucht laufend. Fruchtschale glatt, glänzend, etwas fettig. Sonnenseitig trüb rot, Schattenseite heller rot überzogen und kräftig gestreift. Schalenpunkte zahlreich, fein, braun, in der Rötung hell. Berostung an der Stielgrube.. Fruchtfleisch grünlich bis gelblichgrün, halbfein, zur Stippe neigend, saftig, etwas beerenartig gewürzt, von recht angenehmen, säuerlichem Geschmack.

Reifezeit:

Pflückreif Mitte September bis Oktober, genussreif ab ca. Ende Oktober. Früchte nicht windfest und werden bei Stürmen häufig abgeworfen.

Standort:

Verlangt kräftigen, nicht zu trockenen Boden. Windige Lagen vermeiden.

Anfälligkeit:

Wenig anfällig für Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau.

Sonstiges: Verträgt keine windige Lage.


Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, http://www.obstsortendatenbank.de, Baumgartner Baumschulen - Homepage (baumgartner-baumschulen.de), Flandrischer Rambur R | www.obstsortenerhalt.de, Broschüre, "Besondere Apfel- und Birnensorten in Nordschwaben", Hans-Thomas Bosch

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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