100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Gravensteiner

Geschichte:

Der wahrscheinliche Entstehungsort ist Gravenstein in Schleswig-Holstein. War in Ostsee-Küstenländern viel verbreitet und von dort in den Rest Deutschlands gekommen.

Frucht:

Mittelgroße Früchte (ca. 130 g). Unregelmäßige Form, höher als breit. einzelne Rippen und Wölbungen treten stark hervor, Stielwölbung ist breiter als die Kelchwölbung.

Schale hart, glänzend fettig werdend, erst grünlichgelb, später gelb, sonnenseits karmesinrot gestreift und mit feinen Schalenpunkten. Fleisch hellgelb, unter der Schale mehr gelb, sehr mürbe und saftig, fein weinig, edel gewürzt, mit herrlichem Aroma.

Reifezeit:

Je nach Standort ab Ende August. Direkt vom Baum essbar. Früchte sind nicht windfest. Fruchtfall häufig schon vor der Baumreife.

Circa zwei Monate ohne Aromaverlust lagerbar.

Standort:

Bis in geschützte mittlere Höhenlagen anbauwürdig. Maritimes Klima ideal.

Verlangt einen ausgesprochen feuchten Boden und feuchte Luft.

Anfälligkeit:

Stark anfällig für Blattschorf, Mehltau, Obstbaumkrebs, Apfelwickler und verschiedene Virosen. Mittelstark Feuerbrand gefährdet. An den Früchten tritt oft Stippe auf. Empfindlich gegenüber kupferhaltigen Präparaten.

Blüte:

Frühe lang anhaltende Blüte. Empfindlich bei Spätfrösten. Schlechter Pollenspender.

Sonstiges:

Ausgeprägte Alternanz (Erntereiches Jahr und ernteloses Jahr im Wechsel).

An günstigen Standorten einer der am stärksten wachsenden Sorten.

 


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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