100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Hauxapfel

Hauxapfel

Geschichte:

Um 1920 von Andreas Haux aus Göppingen-Jebenhausen (Baden-Württemberg) aus Samen von ‘Roter Trierer Weinapfel’ gezogen und 1925 ausgepflanzt.

Frucht:

Mittelgroß bis groß (ca. 200 g), unregelmäßige Form, meist kugelförmig abgeflacht. Zur Kelchfläche hin verjüngt, oder kegelförmig abgestumpft. Kurzer Stiel in enger Stielgrube.

Grundfarbe gelblich grün, Deckfarbe orange- bis dunkelrot verwaschen, gestreift und leicht marmoriert mit hellen Lentizellen. Fruchtfleisch weißlich grün, später gelblich, wenig saftig und sehr hart, mürbe und mit fruchtiger Säure.

Reifezeit:

Ab Mitte September. Die Früchte sind nicht windfest.

Etwa fünf Monate im kühlen Naturlager haltbar.

Standort:

Anspruchslos. Ist auch für höhere Lagen geeignet.

Anfälligkeit:

Auf nassen Böden etwas mehltauanfällig, ansonsten sehr robust

Blüte:

Mittelfrüh, witterungsunempfindlich. Guter Pollenspender.

Sonstiges:

Ertrag setzt erst spät ein. Trägt dann aber sehr regelmäßig.

 


https://www.kob-bavendorf.de, Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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