100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Hofratsbirne

Geschichte:

Vom belgischen Obstzüchter Van Mons aus Samen gezogen. Der Originalname lautet 'Consellier de la Cour'. Vom Pomologen Jahn erstmals Deutsch als 'Hofratsbirne' beschrieben. Die Sorte wurde 1874 vom deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen.

Frucht:

Meist groß, unterschiedliche Formen, kreisel bis flaschenförmig. Die Schale ist dick, glatt mit rauen Schalenpunkten. Flächig hellgrün bis gelbgrün. Rostpunkte und –figuren sind über die ganze Frucht verteilt. Der Bereich um den Kelch ist meist großflächig zimtfarben berostet. Das Fruchtfleisch ist weiß, mittelfein bis körnig, halb schmelzend, saftig, schwach süß mit feiner Würze.

Reifezeit:

Ab September. Die Früchte sind windfest bis kurz vor der Baumreife. Sie sollten noch hart geerntet werden. Dann acht Wochen haltbar.

Standort:

Auf nährstoffreichen, nicht zu schwerem Boden bis in mittlere Höhenlagen anbaufähig.

Anfälligkeit:

Mittelstark Schorfanfällig. Ansonsten robuste Sorte.

Blüte:

Frühe, lang anhaltende Blüte. Nässe und Kälte empfindlich. Schlechter Pollenspender, da triploid. Ausdünnen von Blüte oder Fruchtansatz ist selten nötig.

Sonstiges:

Im Holz frostfest.


Buch: Alte und neue Birnensorten, Quitten und Nashi, 21914P_Birne.indd (arche-noah.at), Baumgartner Baumschulen - Homepage (alte-obstsorten.eu)

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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