100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Kalco, Carola

Geschichte:

Entstand als Zufallssämling von 'Cox Orange' im Institut für Acker- und Pflanzenbau in Müncheberg (Sachsen). Die Züchter sind Schmid und Murawski. Seit 1953 ist der Apfel im Versuchsanbau. Neun Jahre später kam er dann in den Handel.

Frucht:

Mittelgroß (ca. 130 g), ungleichmäßig breitrund mit flachen Kanten. Kleiner, geschlossener Kelch in tiefer, strahliger Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel in tiefer, weiter Grube. Die Schale ist dünn, hart, glatt, fettet schnell und leicht bläulich bewachst. Grundfarbe zitronengelb, Deckfarbe flächig rot marmoriert oder gestreift. Druckempfindliche Früchte. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß, mittelfest, sehr saftig, süß-aromatisch mit leichter Säure..

Reifezeit:

Ab Mitte September. Windfest nur bis kurz vor der Baumreife. Bei starkem Fruchtbehang drücken sich die Früchte, aufgrund des kurzen Stiels, vorher ab. Im kühlen Naturlager circa 10 Wochen haltbar, im Kühllager bei 1 °C bis etwa Februar.

Standort:

Bevorzugt nährstoffreichen Boden mit ausreichend Feuchtigkeit. Bis in geschützte, mittlere Höhenlagen anbaufähig.

Anfälligkeit:

Mittelstark Feuerbrand gefährdet. Schorfanfällig. Bekommt wenig Mehltau. Apfelwickler, Blattläuse und Spinnmilben treten auf. An den Früchten Stippe und Glasigkeit teilweise schon am Baum.

Blüte:

Frühe, lange anhaltende, witterungsempfindliche Blüte. Guter Pollenspender.

 


Buch "Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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