100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Korbiniansapfel

Geschichte:

Pfarrer Korbinian Aigner, verschleppt in das Konzentrationslager Dachau, züchtet dort Äpfel. Aus vielen Apfelkernen entstehen rund 120 Sämlinge, die er aus dem Lager schmuggeln lässt. Korbinian Aigner kommt frei. Aus den Sämlingen sortiert er vier Kreuzungen aus. Er nennt sie KZ1 bis KZ4. Aus KZ3 entsteht die Sorte 'Korbiniansapfel'.

Frucht:

Mittelgroß, rundlich, leicht abgeflacht. Weite Kelcheinsenkung häufig mit leichten Höckern und geschlossenen Kelch. Kurzer dicker Stiel in strahlig berosteter Stielgrube. Schale glatt, leicht fettend. Grundfarbe goldgelb, bei optimaler Belichtung sonnenseitig kräftig rot gestreift. Fleisch grünlichweiß, fest, herrlich saftig, intensiv würzig und ausgeglichenes Zucker-Säure-Verhältnis.

Reifezeit:

Ende Oktober bis Mitte November. Genussreife ab Dezember, Lagerfähigkeit bis Mai.

Standort:

Stellt wenig Ansprüche an Klima und Boden. Ist bis für mittlere Höhenlagen geeignet.

Anfälligkeit:

Robuste Sorte. Widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. In warmen, geschlossenen Tallagen kann Schorf auftreten.


https://www.baumschule-horstmann.de, www.pflanzmich.de/produkt/30319/apfel-korbiniansapfel.html, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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