Botanischer Obstgarten Donau-Ries auf Schäbles Schenkung

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Ontario

Geschichte:

Wurde 1820 in der Provinz Ontario in Kanada von Charles Arnold als Kreuzung von 'Northern Spy' und 'Wagenerapfel' gezüchtet. 1882 von der Bumschule Transon in Orléans in den Handel nach Europa gebracht.

1922 als Reichs-Obstsorte empfohlen.

Frucht:

Ziemlich groß (ca. 200 g), flach oder flachrund, meist etwas kantige, unregelmäßige Form.

Enge bis mittelweite, tiefe Kelchgrube mit kleinem bis mittelgroßem, fast immer geschlossenem Kelch.

Kurzer, bis mittellanger, kräftiger Stiel in breiter, tiefer Einsenkung mit deutlichen Wülsten.

Schale glatt, fest und zäh. Grundfarbe grünlich-gelb mit heller Bereifung, sonnenseits blassrot verwaschen mit hellen Schalenpunkten. Oft bläulich bereift.

Fleisch weißlich mit gelben Adern, mittelfest, feinzellig, saftig, schwach gewürzt, mit erfrischender, angenehmer Säure ohne besonderes Aroma. Im Herbst sehr sauer.

Reifezeit:

Baumreif im Oktober, soll nicht zu früh gepflückt werden. Genussreif ab Januar. Im kühlen Naturlager etwa sechs Monate haltbar, welkt und schrumpft nicht.

Ertrag setzt schon nach wenigen Jahren ein. Auf schwachwachsenden Unterlagen mittel bis hoher Ertrag, nahezu regelmäßig (kaum Alternanz). Bei starkwachsenden Unterlagen Alternanz.

Standort:

Nährstoffreiche Böden in geschützten Lagen.

Anfälligkeit:

Stark Feuerbrandgefährdet. Auf trockenen Böden und bei anhaltender Trockenheit tritt Rindenbrand, Apfelmosaikvirus, Apfeltriebsucht, Blutlaus und Meltau auf. Wenig Schorfanfällig. Die Ebereschenmotte kann gelegentlich auftreten. Auf zu feuchten Böden kann Obstbaumkrebs auftreten.

Sorte ist als Halb- oder Hochstamm empfindlich bei Holzfrost.

Blüte:

Späte und lang anhaltende, frostwiderstandsfähige Blüte. Guter Pollenspender.

Sonstiges:

Meist sehr gut für Apfelallergiker verträglich. Angeblich hoher Vitamin C-Gehalt.


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl, Buch: "Apfelsorten in Deutschland - Ein Bestimmungsbuch", Ariane Müller, Dankwart Seipp

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