100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Purpurroter Cousinot

Geschichte:

Wahrscheinlich deutschen Ursprungs, wurde schon im 16. Jahrhundert um Bamberg und Nürnberg gebaut.

Frucht:

Mittelgroß (ca. 90 g), ungleichmäßig hochkugelig. Schale glatt, glänzend. Grundfarbe hell gelblichgrün, später gelb, Deckfarbe dunkelrot mit hellen Schalenpunkten übersät. Fruchtfleisch gelblichweiß, unter der Schale leicht gerötet, fest, feinzellig, eher trocken, von weinsäuerlichem, schwach gewürztem Zuckergeschmack.

Reifezeit:

Ab Anfang September. Die Früchte sind wind- und sturmfest. Circa sechs bis sieben Monate lagerbar.

Regelmäßiger, hoher Ertrag.

Standort:

Liebt fruchtbaren Boden und ist über Düngung sehr dankbar, wächst aber auch auf ärmeren Böden. Wächst gut bis in raue, windige Höhenlagen.

Anfälligkeit:

Sehr widerstandsfähige Sorte. In warmen Tallagen etwas Schorf und Mehltau gefährdet.

Blüte:

Mittelfrüh, unempfindlich, rötliche Färbung, wahre Zierde. Guter Polenspender. Ausdünnung des Fruchtansatzes ist zu empfehlen.

Sonstiges:

Beliebter Weihnachtsapfel. Bekannt auch unter den Namen 'Blutapfel', 'Jagdapfel', 'Rotes Gässchen', 'Roter Taffetapfel'.


http://www.obstsortendatenbank.de, Dr. Eduard Lucas: Pomologische Tafeln, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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