100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Schöner aus Boskoop, Boskoop

Geschichte:

Sorte wurde 1856 Boskoop von dem Pomologen Ottolander im holländischen gefunden.

Frucht:

Große (ca. 200 g), von flach bis hochrund wechselnde Form. Flache, tiefe Kelcheinsenkung. Kurzer Stiel in enger, berosteter Stielgrube. Schale trocken, fein angeraut, grünlichgelb gefärbt. Sonnenseitig häufig gerötet. Rost zieht sich über die ganze Frucht. Das Fruchtfleisch ist mittelfest, grobzellig, saftig, kräftig weinsäuerlich, wenig süß, herrliches Aroma.

Reife:

Ab Ende September. Später Erntetermin wirkt sich positiv auf Zucker- und Aromabildung aus. Früchte sind nicht windfest. Im kühlen Naturlager bis zu fünf Monate haltbar. Nicht unter 4 °C lagern, sonst entsteht Fleischbräune.

Standort:

Bevorzugt ausreichend feuchte, nährstoffreiche Böden. Trockene, leichte Böden dagegen sind ungeeignet. Spätfrostlagen meiden. Küstenklima ist ideal.

Anfälligkeit:

Wenig Feuerbrand gefährdet. Stark anfällig für Schorf, Blutläuse, Stippe, Kragenfäule, Obstbaumkrebs, Triebsucht und Apfelmosaik. Bei Wechselhafter Witterung tritt Glasigkeit auf. In nassen Jahren kommt es vermehrt zu Kernhausfäule. Empfindlich gegenüber Kupferpräparaten.

Sonstiges:

Auch bekannt unter den Namen 'Graue Winterrenette', 'Reinette de Montfort', 'Belle de Boskoop'.


https://www.baumschule-horstmann.de, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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