100 Bäume

Das Grundstück zwischen Wemding und Rudelstetten übertrug Antonie Schäble 2011 dem Landkreis Donau-Ries. Verbunden mit der Schenkung war der ausdrückliche Wunsch, das Stück Land „… zum Wohle der Natur und der Menschen durch naturgemäße Pflegemaßnahmen zu erhalten und als lehrreiches Naturobjekt vor allem für die Jugend auszubauen.“

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Winterbananenapfel

Geschichte:

Alte nordamerikanische Sorte. Die genaue Herkunft ist nicht geklärt. Sie wurde entweder 1860 in Montgomery (Ohio) oder 1876 in Cass (Indiana) gefunden. Der Orginalname lautet 'Flory of Winter-Banana'.

Frucht:

Mittelgroß (ca. 170 g), rund bis plattrund, flach gewellt. Der kleine, geschlossene Kelch liegt in einer weiten, strahligen Einsenkung. Kurzer Stiel in weiter Grube. Grundfarbe grün bis gelblichgrün, sonnenseitig verwaschen bräunlich orange mit dunklen Schalenpunkten. Die Früchte sind nicht druckfest. Fruchtfleisch grünlich-weiß, zart, mürbe, saftig, süß, gewürzt, wenig Säure.

Reifezeit:

Ab Anfang Oktober. Die Früchte sind windfest. Können kühl bis zu sechs Monate gelagert werden.

Standort:

Bevorzugt nährstoffreiche, leichtere Böden. Anbau ist dann auch bis in windgeschützte Höhenlagen möglich.

Anfälligkeit:

Mittelstark Feuerbrand gefährdet. Nur in geschlossenen Tallagen Schorf und Mehltau anfällig.

Blüte:

Späte, unempfindliche Blüte. Guter Pollenspender, da diploid.


http://www.obstsortendatenbank.de, Buch: " Alte und neue Apfelsorten", Franz Mühl

Weitere Schlagworte: Der botanische Obstgarten - Schäbles Kleinod

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